Samstag, 15. September 2007

Aufsteiger LASK wird vom Ehrgeiz gepackt:
"Ziel muss sein, noch weiter oben zu landen"

  • Daxbacher: "Wir können mit den Großen mithalten"
  • Bender: "LASK steht und fällt mit Vastic und Mayrleb"

Nach dem gelungenen ersten Saisonviertel strebt Aufsteiger LASK heute in der 10. Runde der Fußball-T-Mobile-Bundesliga gegen Altach im fünften Heimmatch den vierten Sieg an. Coach Karl Daxbacher zeigte sich voller Zuversicht: "Wir haben im ersten Meisterschaftsviertel gesehen, dass wir mit den Großen Austria, Rapid und Salzburg mithalten können. Das sollte uns mehr Selbstvertrauen geben. Das Ziel muss sein, noch weiter oben zu landen." Heute sind Sie ab 18:00 LIVE im networld-Ticker mit dabei!

Um dieses Ziel zu erreichen, hat der Tabellenfünfte, der doppelt so viele Zähler wie der Vorletzte aus Vorarlberg auf dem Konto hat, ganz klar einen Heimsieg eingeplant. "Wir sind Favorit. Wenn wir in allen Vierteln so abschneiden, wäre das eine ordentliche Leistung. Dieses Vorhaben starten könnten wir gleich mit drei Zählern gegen Altach", forderte Daxbacher. Würde der LASK wirklich in allen Vierteln 14 Punkte holen, hätten sie am Ende 56 Zähler auf den Konto. In der Vorsaison wurde Ried mit 56 Punkten Vizemeister.

Bender warnt vor Vastic und Mayrleb
Altach-Trainer Manfred Bender weiß nicht zuletzt aufgrund des 2:2 vor zwei Wochen gegen die Linzer: "Das LASK-Spiel steht und fällt mit Vastic und Mayrleb. In Altach mussten wir in dieser Hinsicht Lehrgeld zahlen, ein zweites Mal wird uns das aber nicht mehr passieren." Die LASK-Treffer im "Ländle" hatten Mayrleb und Vastic erzielt.

Über das Verletzungspech in seiner Truppe schüttelt Bender nur noch den Kopf. Die jüngsten Opfer: Bernd Winkler verätzte sich bei einem Tackling über die Outlinie die Oberschenkelinnenseite, Schmid fädelte bei einem Trikot ein und brach sich die Mittelhand. "Unglaublich, was da in Altach alles passiert", so Bender.
(apa/red)

15.9.2007 07:37