Innsbruck legt Protest gegen Sperre ein:
Thomas Eder müsste vier Spiele pausieren
- Eder trat angeblich gegen Schiedsrichterkabinentür
- "Die Strafe beruht doch nur auf Vermutungen"
Fußball-T-Mobile-Bundesliga-Schlusslicht Wacker Innsbruck hat Protest gegen die Vier-Spiele-Sperre von Thomas Eder eingelegt. Der Strafsenat der Liga hatte Eder nach dem Meisterschafts-Match der Innsbrucker gegen die SV Ried am 2. September wegen Schiedsrichterbeleidigung und unsportlichen Verhaltens gesperrt, der Mittelfeldspieler soll seinen Unmut gegen Schiedsrichter Michael Robitsch mit einem Tritt gegen die Kabinen-Tür des Referees zum Ausdruck gebracht haben.
Gerhard Stocker, der Geschäftsführende Obmann der Innsbrucker, sieht die Sache aber anders: "Die Sperre für Thomas Eder ist für mich nicht nachvollziehbar. Die Strafe beruht nur auf Vermutungen." Eine endgültige Entscheidung über die Dauer der Sperre von Eder soll nun laut Bundesliga "innerhalb kürzest möglicher Zeit" fallen.
(apa/red)
