Hamilton nicht an der Affäre beteiligt:
McLaren will weiter an Alonso festhalten
- Ron Dennis: "Haben Verträge mit beiden Fahrern"
- Weltmeister zeigt sich verärgert über Mediengerüchte

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Transfer-Karussell
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der Spionage-Affäre
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E-Mails mit brisantem Inhalt veröffentlicht
WM-Leader Lewis Hamilton hat mit der Spionage-Affäre der Formel 1 "null" zu tun. Das betonte McLaren-Teamchef Ron Dennis am Samstag. Hamilton habe laut eigenen Angaben seine Gründe gehabt, warum er mit den Teamkollegen Fernando Alonso und Pedro de la Rosa keinen E-Mail-Kontakt gepflegt hatte. Die beiden Spanier bei McLaren-Mercedes hatten geheime Ferrari-Daten ausgetauscht, wie die Urteilsbegründung der FIA belegt.
"Das letzte Mal, als ich mit Pedro E-Mail-Verkehr hatte, war (im April) in Malaysia. Dabei ist es um eine Frau gegangen", scherzte Hamilton, der ebenso wie De la Rosa am Donnerstag bei der Anhörung des FIA-Weltrates in Paris dabei gewesen war - im Gegensatz zu Weltmeister Alonso. "Das basierte auf dem freien Willen der Fahrer", betonte Dennis. "Niemand ist von uns unter Druck gesetzt worden."
Alonso bleibt vorerst bei McLaren
Dennis will trotz der laufenden Diskussionen an Alonso festhalten - auch für 2008. "Wir haben Verträge mit beiden Fahrern, die nicht zur Diskussion stehen", erklärte der Teamchef vor dem Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps. Auch wenn die Beziehung zum Spanier schwierig sei, sei es der Job des Teams, Rennen zu gewinnen. Das halten Dennis und Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug mit Alonso weiterhin für möglich.
Über mediale Prophezeiung verärgert
Alonso reagierte auf die Journalisten-Fragen deutlich weniger locker als Hamilton: "Ihr sagt schon das ganze Jahr, dass ich das Team verlassen werde und dass ich hier nicht glücklich bin. Fakt ist, dass ich so etwas nie gesagt habe." Der Weltmeister war zuletzt unter anderem mit seinem Ex-Team Renault in Verbindung gebracht worden. Auch ein Jahr Auszeit vom Rennsport war im Raum gestanden. (apa/red)
