Von Benedetto-Euphorie keine Spur: Papst bleibt laut Umfrage "starrer Kirchenfürst"
- Besuch in Österreich veränderte sein Image nicht
- Drei Viertel waren aber am TV-Gerät mit dabei
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auf Österreich-Besuch
Papst-Auftritte in Wien, Mariazell & Heiligenkreuz
Auch nach dem dreitägigen Besuch von Papst Benedikt XVI. bleibt in Österreich das Image des starren Kirchenfürsten. Das geht aus einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts "market" hervor, deren Ergebnisse nun veröffentlicht worden sind. Knapp drei Viertel Bevölkerung haben das Ereignis medial mitverfolgt.
"market" führte vor und nach dem Papstbesuch telefonische Interviews mit jeweils 502 repräsentativ für die Bevölkerung ab 18 Jahren ausgewählten Personen durch. Wie sich herausstellte, hat sich das Image des Heiligen Vaters durch seinen Aufenthalt in Österreich nicht geändert. 59 Prozent waren danach der Meinung, dass das Bild eines "starren Kirchenfürsten und unerbittlichen Glaubenswächters" auf Benedikt XVI. zutrifft. Das Image hat sich sogar noch etwas verstärkt: Bei der Befragung vor dem Besuch war jeder Zweite dieser Ansicht. Den größten Zuwachs gab es bei den Frauen und bei den unter 30-Jährigen.
Jeder Fünfte hat die Berichterstattung über den Papstbesuch nach eigener Aussage ausführlich mitverfolgt, 53 Prozent eher beiläufig. 58 Prozent erklärten nach dem Aufenthalt des Heiligen Vaters, dass die österreichische Kirche davon sehr bzw. eher profitiert hat. Dass ihr der Besuch eher nicht bzw. überhaupt nicht genützt hat, glaubt ein Viertel der Bevölkerung. (APA/red)
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