Wahn-Islamisten ist Ramadan nicht heilig: 14 Tote bei neuen Anschlägen im Irak
- Mehrere Menschen durch Selbstmörder verletzt
Mutmaßliche Al-Kaida-Extremisten haben im Irak rund 14 Menschen getötet. Die Vorfälle ereigneten sich einen Tag nachdem die von der Al-Kaida geführte Rebellengruppe "Islamischer Staat im Irak" neue Anschläge anlässlich des islamischen Fastenmonats Ramadan angekündigt hatte. Bei einem Selbstmordanschlag auf ein Cafe in der Tus Churmato wurden sechs Menschen getötet.
Die Angriffe der mutmaßlichen Al-Kaida-Extremisten ereigneten sich in der überwiegend von sunnitischen Arabern bewohnten Stadt Mukdadiya, 90 Kilometer nördlich von Bagdad. In der Provinz hätten einige sunnitisch-arabische Stämme begonnen, mit US-amerikanischen und irakischen Sicherheitskräften zusammenzuarbeiten, hieß es. Die Extremisten setzten außerdem mindestens zwölf Geschäfte in Brand, wie die Polizei mitteilte.
Bei einem Selbstmordanschlag auf ein Straßencafe in der nordirakischen Stadt Tus Churmato sind sechs Menschen getötet worden. 18 weitere seien verletzt worden, teilte die Polizei mit. Der Attentäter hatte den Sprengstoff an seinem Körper zur Explosion gebracht. Das Cafe ist eines der wenigen Lokale in der Stadt, in dem auch während des islamischen Fastenmonats Ramadan, der vorige Woche begann, Essen serviert wird. Viele der Opfer standen an dem Geschäft an, um Brot für das abendliche Ramadan-Mahl zu kaufen.
(APA/red)
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