CIA bot Taliban Regierungsbeteiligung an: Müssten sich vorher von Al Kaida loslösen
- Zeitung: Direkte Gespräche zwischen USA und Milizen
·Dutzende Tote bei Afghanistan-Anschlag
Selbstmordattentäter wollten Polizisten treffen
·Kern der Taliban ist verhältnismäßig klein
Wenige tausend Männer Mitglied der Gruppierung
Der US-Geheimdienst CIA hat den Taliban in Afghanistan angeblich eine Regierungsbeteiligung angeboten, wenn sie sich vom Terrornetzwerk Al Kaida trennen. In der zweiten Augusthälfte fanden laut "Berliner Zeitung" in der pakistanischen Stadt Quetta direkte Gespräche zwischen den USA und Milizen statt. CIA-Vertreter trafen Repräsentanten der Quetta-Shura, der Talibanführung um Mullah Mohammed Omar.
Im Mittelpunkt der Sondierungsgespräche hätte die Forderung der US- Regierung an die Taliban gestanden, sich von Al Kaida und anderen radikalen Gruppen zu trennen, hieß es. Im Gegenzug hätte die CIA- Delegation eine Regierungsbeteiligung angeboten.
(apa/red)
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