Besuch in Terror-Camp in Pakistan: Gericht verurteilt US-Bürger zu 24 Jahren Haft
- Sohn pakistanischer Einwanderer will berufen
- Verurteilter soll Terroristen unterstützt haben
·9/11: "Den Blick fest nach vorne richten!"
USA gedachten der 3.000
Todesopfer des Terrors
In Kalifornien hat ein Bundesrichter einen US-Bürger zu 24 Jahren Gefängnis verurteilt, weil er ein Ausbildungslager für Extremisten in Pakistan besucht hatte. Wie die Behörden mitteilten, wurde Hamid Hayat zudem zur Last gelegt, Terroristen unterstützt zu haben und Falschaussagen über seine Tätigkeiten zwischen 2003 und 2005 gemacht zu haben.
Die Behörden der kalifornischen Stadt Lodi, dem Wohnort Hayats, hatten im Sommer 2005 bekanntgegeben, eine Zelle des Extremistennetzwerks Al-Kaida aufgedeckt zu haben. Im April vergangenen Jahres hatte eine Gerichtsjury den in den USA geborenen Sohn pakistanischer Einwanderer bereits für schuldig befunden.
Die Verteidigung hatte daraufhin eine Haftstrafe von höchstens 15 Jahren gefordert, die Anklage wollte dagegen 35 Jahre Gefängnis erreichen. Der Vater Hayats kündigte an, sein Sohn werde in Berufung gehen. (apa/red)
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