Nur mit Abstimmung: Irak signalisiert Zustimmung zu Teilabzug der US-Truppen
- "Aber plötzlicher Rückzug in niemandes Interesse"
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Der Irak hat seine grundsätzliche Zustimmung zum angekündigten Teilabzug der US-Truppen von seinem Territorium signalisiert. Voraussetzung sei allerdings eine Abstimmung der Pläne mit dem Irak, sagte dessen Regierungssprecher Ali al-Dabbagh. "Aber ein plötzlicher Rückzug wäre in niemandes Interesse, weder in dem der Region noch in dem des Irak", fügte er hinzu.
Dabbagh reagierte mit seinen Äußerungen auf den Vorschlag des US- Oberbefehlshabers im Irak, David Petraeus, die Truppenstärke der Vereinigten Staaten am Golf bis Mitte Juli 2008 um rund 30.000 auf etwa 130.000 Soldaten zu reduzieren. Eine Einheit von rund 2200 Marine-Infanteristen solle den Irak wie geplant schonim September verlassen, sagte der General in seinem mit Spannung erwarteten Bericht an den US-Kongress.
Der US-Botschafter in Bagdad, Ryan Crocker, sagte den Parlamentariern in Washington, er sehe trotz der Gewalt im Irak Fortschritte. "Ein sicherer, stabiler, demokratischer Irak im Frieden mit seinen Nachbarn ist meiner Meinung nach erreichbar", sagte er bei einer Kongressanhörung. Zusammengenommen verliefen die politischen, wirtschaftlichen und diplomatischen Entwicklungen im Irak aufwärts, "obwohl die Kurve nicht steil ist". "Dieser Prozess wird nicht schnell gehen. Er wird ungleichmäßig sein", betonte Crocker.
(apa/red)
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