Kontakt bleibt aufrecht: Maddies Eltern wollen regelmäßig nach Portugal reisen
- McCanns erhöhen Druck auf Ermittler der Polizei
- Behörden übergeben Sache der Staatsanwaltschaft

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Nach Einvernahmen und neuen Verdächtigungen
·Maddies Mutter jetzt offiziell verdächtig!
39-Jährige stundenlang von Ermittlern verhört
·Neue Hoffnung für Madeleines Eltern
Gefundenes Blut nicht von dem kleinen Mädchen
·Eltern von Madleine wollen endlich Klarheit
"Schlimmste Form der Vorhölle ist Ungewissheit"
Die Eltern der verschwundenen Madeleine wollen trotz ihrer Rückkehr nach England regelmäßig nach Portugal reisen. Gerry und Kate McCann würden "voll und ganz" mit der portugiesischen Polizei kooperieren, sagte Madeleines Tante Philomena McCann im britischen Fernsehen. Die Eltern würden damit auch Druck auf die Polizei ausüben wollen, nach einem lebenden Kind zu suchen.
Es sei "unfassbar", dass die Eltern als Verdächtige gelten, betonte Philomena McCann. "Niemand glaubt der portugiesischen Polizei." Sie kritisierte, dass die Polizei nicht mehr nach der lebenden Vierjährigen suchte und sich auf "gefälschte Beweise" stütze. Die Eltern erhalten nun Rechtsbeistand von zwei Anwälten, darunter von Michael Caplan. Caplan vertrat einst den chilenischen Ex-Diktator Augusto Pinochet, als er an Spanien ausgeliefert werden sollte.
Akt geht an Staatsanwaltschaft
Die portugiesische Polizei übergibt den Fall Madeleine an die Staatsanwaltschaft. Die Anklagebehörde muss dann entscheiden, ob Kate und Gerry McCann beschuldigt werden. Die Staatsanwaltschaft muss auch beurteilen, ob die Verdachtsmomente ausreichen, die McCanns vor einen Ermittlungsrichter zu zitieren. Beide waren offiziell als Verdächtige benannt worden.
Der Richter kann dann festlegen, ob die bisherigen Auflagen für die Eltern verschärft werden. Bisher dürfen die McCanns reisen, wohin sie wollen. Sie müssen der portugiesischen Polizei lediglich ihren Aufenthaltsort nennen und Bescheid geben, wenn sie mehr als fünf Tage unterwegs sind. Der Ermittlungsrichter kann die Eltern im äußersten Fall sogar verhaften erlassen.
Die vier Jahre alte Madeleine war am 3. Mai aus ihrem Ferienappartement an der Algarve-Küste verschwunden, die Eltern waren seitdem in Portugal.
(apa/red)
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