Image-Kampagne für Lehrer angekündigt:
Mehr Anerkennung in der Gesellschaft nötig
- Ministerin Schmied plant Sensibilisierung für 2008
- Projekt "Neue Mittelschule" ebenfalls im Fokus

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Unterrichtsministerin Schmied will dazu beitragen, dass das Image der Lehrer angehoben wird. "Ich glaube, dass Lehrer in der Gesellschaft noch zu wenig wertgeschätzt werden und sie auch in ihrem Eigenbild eine Aufwertung brauchen können", erklärte Schmied. Konkret plant sie im kommenden Jahr eine Image-Kampagne zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit.
Auf den Gehaltszetteln der Lehrer dürfte sich die Wertschätzung nicht niederschlagen, zumindest machte die Ministerin keine Ankündigung in diese Richtung. Wichtig ist Schmied vielmehr die Frage, welche Karrieremöglichkeiten und Motivationen geboten werden. "Das hat mit Gehalt zu tun, aber auch mit fachlichen Perspektiven", so die Ministerin. So könne etwa die Aufbauorganisation der Schulen geprüft werden, wo Leitungsaufgaben zu übernehmen oder Zusatzqualifikationen notwendig seien.
"Neue Mittelschule" inkludiert
Auch bei Besuchen in allen Bundesländern, welche die Ministerin in nächster Zeit plant, wolle sie ihre Wertschätzung zum Ausdruck bringen, aber vor allem natürlich für ihr Projekt "Neue Mittelschule" werben. In diesem Zusammenhang betonte sie, dass von "flächendeckend oder einer Systemumstellung keine Rede" sein könne, es werde mit einzelnen Modellen begonnen.
Dem Vorschlag Oberösterreichs, eine Vergleichsregion zum Modell "Neue Mittelschule" zur Verfügung zu stellen, kann Schmied wenig abgewinnen. "Die Frage ist, was wir vergleichen können." Bei der "Neuen Mittelschule" würden die Kinder nicht schon mit 9,5 Jahren selektiert, während die AHS sehr selektiv seien - "das ist eine unterschiedliche Ausgangsbasis, die man nicht eins zu eins vergleichen kann". Es mache einen Unterschied, ob man "eine heterogene Gruppe hat oder lauter Einser- und Zweier-Kinder in der Klasse". (apa/red)
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