Asteroiden-Kollision als Ende der Dinos:
Feuersturm leitete globalen Winter ein
- Bruchstücke auch auf Mond, Venus und dem Mars
- Feuersturm führte zur Verdunkelung des Sonnenlichts

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Riesensalamander lebte
vor 245 Millionen Jahren
Die Dinosaurier sind möglicherweise ausgestorben, weil zwei riesige Asteroiden am Rande des Sonnensystems zusammengestoßen sind. Durch die Kollision vor rund 160 Millionen Jahren seien etwa 300 Bruchstücke von über zehn Kilometern Durchmesser und 140.000 weitere Brocken von über einem Kilometer Größe entstanden.
Forscher aus den USA und Tschechien berichteten in der Wissenschaftszeitschrift "Nature" vom Ende der Dinosaurier. So sei vor 65 Millionen Jahren ein zehn Kilometer großes Bruchstück auf der Erde eingeschlagen und habe, über einen abrupten Klimawandel, zum Aussterben der Dinosaurier geführt. Dadurch hätten sich die Säugetiere und der Mensch entwickeln können.
Computermodell soll These beweisen
Andere Bruchstücke aus dem Zusammenstoß, der sich im Asteroiden-Gürtel am äußeren Rand unseres Sonnensystems ereignet habe, seien im Laufe der Jahrmillionen auf dem Mond, der Venus und dem Mars eingeschlagen und hätten dort viele Krater hinterlassen, berichteten die Forscher William Bottke, David Vokrouhlicky und David Nesvorny vom Southwest Research Institute im US-Bundesstaat Colorado. Sie stützen sich bei ihrer These auf ein Computermodell, für das unter anderem chemische Altersbestimmungen eines auf der Erde eingeschlagenen Asteroiden und weiters Kursberechnungen von heute noch im All schwebenden Bruchstücken verwendet wurden.
Feuersturm führte zur Verdunkelung der Sonne
Einige Bruchstücke hätten sich über Jahrmillionen langsam aus dem Asteroiden-Gürtel gelöst und seien in den Anziehungsbereich der Planeten geraten. Der Einschlag des Zehn-Kilometer-Asteroiden auf der Erde vor 65 Millionen Jahren habe wahrscheinlich einen Feuersturm ausgelöst und immense Mengen Staub in die Erdatmosphäre gebracht. Dadurch sei das Sonnenlicht verdunkelt worden; die Erde sei durch die Abkühlung in einen globalen Winter geschlittert, bei dem viele Pflanzen und Tiere ausstarben. Die Einschlagstelle sei in einem 180 Kilometer großen Krater bei Chicxulub auf der mexikanischen Halbinsel Yukatan zu sehen. (apa/red)
