Positive Reaktionen auf Berufsmatura: Brosz aber skeptisch betreffend Umsetzung
- Hundstorfer: Bringt Maturantenquote auf EU-Niveau
- Soll laut ÖGB-Chef "Regel für möglichst viele" werden
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SPÖ für Gesetz - Kritik von ÖVP und SP-Schülern
·Motive mit Piraten & Totenköpfen sind "In"
Aktuelle Schultrends für Taschen, Federpennal,..
·Kampf gegen Schul- taschen Übergewicht
Orthopädin: 90% der Schüler tragen zu schwer
·Zu Schulbeginn viel Neues im Schulsektor
Kleinere Klassen, PISA,
neue "Modellregionen"
·Mit guten Lerntipps durch das Schuljahr
Planung, Organisation & Konsequenz für Erfolg
·So gestaltet man das richtige Lernumfeld
Licht und Ruhe sind das oberste Gebot für Erfolg
Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) sowie die Grünen begrüßen das Vorhaben von Unterrichtsministerin Claudia Schmied, die kostenlose "Berufsmatura" für Lehrlinge ab dem Schuljahr 2008/2009 im Rahmen eines Pilotprojekts zu testen. "Die 'Lehre mit Matura' ist eine wichtige Ergänzung, um die Durchlässigkeit des Bildungssystems zu erhöhen", reagierte ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer auf die Pläne.
Die Berufsmatura sei ein wichtiger Schritt, um die österreichische Maturantenquote endlich auf EU-Niveau anzuheben. "Der Weg von der Lehre zu einem Studium soll nicht mehr eine Ausnahme für wenige sein, sondern die Regel für möglichst viele", forderte Hundstorfer.
Auch Grünen-Bildungssprecher Dieter Brosz begrüßte Schmieds Ankündigung, hat aber seine Zweifel: "Skepsis, ob das in gewünschtem Ausmaß auch gelingt, ist aus zwei Gründen angebracht. Erstens hat Schmied ihre Pläne nicht mit der ÖVP abgestimmt, und zweitens erschwert das bestehende Schulsystem die Erreichung dieses Ziels", so Brosz. So müsste etwa der schulische Anteil am dualen Ausbildungssystem auf Kosten des Praxisanteils deutlich erhöht werden, was die Wirtschaft aber bisher stets blockiert habe.
(apa)
