Mittwoch, 5. September 2007

NEWS exklusiv: Auslieferungsbegehren
gegen Peter Westenthaler veröffentlicht

  • Justiz will BZÖ-Chef jetzt auch in Causa Flöttl-Bawag
  • Brisant: Verdacht der "verbotenen Intervention" und
    Verdacht versuchter Anstiftung zum Amtsmissbrauch

Das Nachrichtenmagazin NEWS veröffentlicht in seiner aktuellen Ausgabe das bisher geheime Auslieferungsbegehren des Landesgerichtes für Strafsachen Wien gegen BZÖ-Chef Peter Westenthaler.

Das mit 21. August 2007 datierte Schreiben von U-Richterin Bettina Deutenhauser enthält neue brisante Verdachtsmomente. So will die Justiz Westenthalers Immunität nicht nur hinsichtlich des Verdachtes der falschen Zeugenaussage in der Prügelaffäre aufgehoben wissen.

Vielmehr wird jetzt auch der Verdacht der "verbotenen Intervention" und der Verdacht der versuchten Anstiftung zum Missbrauch der Amtsgewalt erhoben. Konkret geht es um die Causa Flöttl und im Bankenausschuss publik gewordene Vorwürfe, dass für Wolfgang Flöttl im Bawag-Verfahren durch Westenthaler eine Intervention stattgefunden habe. Westenthaler- für den die Unschuldsvermutung gilt - bestreitet diese Vorwürfe vehement.

Neu ist auch, dass die Staatsanwaltschaft Wien auch den BZÖ-Pressesprecher Lukas Brucker im Zusammenhang mit dem Verdacht der falschen Beweisaussage in der "Prügelaffäre" neben Peter Westenthaler als Verdächtigen führt. Brucker hatte als Zeuge ausgesagt, dass er ausschließen könne, dass es damals "zu Handgreiflichkeiten oder gar Gewalttätigkeiten" gekommen sei.

Die gesamte Story finden Sie im aktuellen NEWS 36/07!

5.9.2007 13:13