Bisher bestes Halbjahres-Ergebnis für Böhler-Uddeholm: Umsatz- und Ergebnisplus
- Auch Auftragseingang und -stand satt angewachsen
- Ähnliche Entwicklung im zweiten Halbjahr erwartet
Der mehrheitlich von der voestalpine übernommene Edelstahlkonzern Böhler-Uddeholm hat im ersten Halbjahr 2007 Umsatz und Ergebnisse deutlich gesteigert. Auch beim Auftragseingang und Auftragsstand gab es satte Zuwächse. Wie das Unternehmen mitteilt, stiegen die Umsatzerlöse in den ersten sechs Monaten um 18 Prozent auf 1,82 Mrd. Euro nach 1,55 Mrd. Euro im Vorjahreshalbjahr.
Der Halbjahresüberschuss konnte um 32 Prozent auf 153,4 (116,0) Mio. Euro verbessert werden. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg ebenfalls um 32 Prozent auf 229,1 (173,6) Mio. Euro, das Ergebnis vor Steuern (EBT) konnte auf 213,1 (161,1) Mio. Euro verbessert werden, ein Plus von neuerlich 32 Prozent.
Der Auftragseingang verbesserte sich im zweiten Quartal um 36 Prozent auf 884,3 Mio. Euro, in Summe erreichte der Auftragseingang im ersten Halbjahr 1,76 Mrd. Euro, ein Zuwachs von 31 Prozent. Der Auftragsstand per 30. Juni betrug 1,15 Mrd. Euro und lag damit um 46 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Der Konzern sei in allen vier Divisionen sehr gut ausgelastet, hieß es.
Ähnliche Entwicklung im 2. Halbjahr erwartet
Aufbauend auf den "soliden Ergebnissen" der ersten sechs Monate 2007 erwartet das Management auch im zweiten Halbjahr eine ähnlich gute Entwicklung. Aus heutiger Sicht sollte die Nachfrage vor allem von den Abnehmern aus den Sektoren Energieerzeugung, Ölfeldservice, Flugzeug- und Maschinenbau auf hohem Niveau bleiben, heißt es. Somit sei im Gesamtjahr 2007 mit neuerlichen Spitzenwerten bei Umsatz und Ergebnis zu rechnen. Als Risikofaktoren betont der Vorstand die Entwicklungen bei den Währungsparitäten, Rohstoffpriesen und Energiekosten.
(apa)

