U20-Kicker wollen Revanche: Verletzter Harnik & Prödl hoffen gegen Chile auf Sieg
- Erinnerung an Kanada: 'Vidal war auffälligster Spieler'

·Südamerika-Teams liegen ÖFB-Elf nicht
Bislang nur 2 Siege in
16 Partien für Österreich
·'Hicke': Taktik-Fehler
& mangelnde Routine
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Das Fußball-Testspiel zwischen Österreich und Chile im Wiener Happel-Stadion beinhaltet auch eine Revanche für die U20-WM - zumindest wenn es nach Sebastian Prödl und dem verletzten Martin Harnik geht. In Kanada holten die ÖFB-Kicker im Gruppenspiel gegen Chile ein 0:0 und verloren das Spiel um Bronze gegen die Südamerikaner 0:1, obwohl in beiden Partien auch ein Sieg möglich gewesen wäre.
Doch nicht nur diese beiden Spiele, auch diverse Begegnungen abseits des Platzes sind den Zimmerkollegen im Teamcamp in Velden noch lebhaft in Erinnerung. Schließlich hatten die Chilenen unter anderem bei gemeinsamen Flügen oder im Hotel ihr Selbstvertrauen des Öfteren stolz zur Schau gestellt.
Vor allem das Gehabe von Leverkusen-Spieler Arturo Vidal, neben Alexis Sanchez und Gary Medel der einzige chilenische U20-Kicker im A-Team-Kader, löste bei den Österreichern zumindest Verwunderung aus. "Vidal war nicht der beste, aber sicher der auffälligste Spieler - mit oder ohne Ball", erklärte Harnik, der nach seiner Bänderverletzung im Japan-Match bereits wieder nach Deutschland zurückreist, seinen Kollegen nun aus der Ferne die Daumen drückt und durch U20-Teamkamerad Erwin Hoffer ersetzt wurde.
Im Rückblick auf die U20-WM überwiegt bei beiden Österreichern aber weniger der Ärger über das verpasste WM-Bronze als vielmehr die Freude über jene Tage, in denen sie gemeinsam mit ihren Kollegen ganz Fußball-Österreich in Euphorie versetzten. "Erst vor kurzem habe ich mir wieder die Bilder von der WM angeschaut. Wenn ich die sehe, zaubert es mir gleich wieder ein Lächeln ins Gesicht", erzählte Prödl.
Seit der Rückkehr aus Übersee haben sowohl der Sturm-Verteidiger als auch Harnik turbulente Zeiten erlebt. Während ein Wechsel von Prödl zu Werder Bremen nur knapp scheiterte, sorgte Harnik bei den Norddeutschen mit dem Siegestreffer in Nürnberg bei seinem Bundesliga-Debüt für Furore und erzielte obendrein gleich in seinem ersten A-Team-Auftritt gegen Tschechien ein Traumtor, ehe es nun gegen Japan den Rückschlag in Form einer dreiwöchigen Verletzungspause setzte. (apa/red)










