8.9.2007 11:06

Nach 1:2 gegen Schweiz: Chile-Team will bis zum Österreich-Spiel Fehler ausbessern

  • Adaption an "Bielsa-System" noch mangelhaft
  • "Eine Niederlage, die nach einem Remis roch"

Ein missglücktes Debüt von Neo-Teamchef Marcelo Bielsa, das aber Hoffnung für die Zukunft gibt. So lautet der Tenor der chilenischen Presse nach dem 1:2 der "Roja" gegen die Schweiz im Ernst-Happel-Stadion. "Zweifellos fehlt noch die Adaption an das System des Argentiniers", analysierte etwa "La Tercera". Schon gegen Österreich sollte das chilenische Team aber einen Schritt weiter sein.

Verbesserungen erwartete "La Tercera" allerdings "sowohl in der Abwehr als auch vorne im Abschluss, wo es das größte Defizit gab". Dennoch habe diese Niederlage fast ein bisschen nach einem Remis gerochen, zumal Humberto Suazo ein Tor erzielte, bei der Österreichs FIFA-Schiedsrichter Fritz Stuchlik eine umstrittene Abseits-Entscheidung fällte.

Daher waren auch die Spieler nicht völlig unzufrieden: "Es tut immer weh zu verlieren, aber im Großen und Ganzen haben wir ein gutes Spiel gemacht, den Ball gut laufen lassen und auch einen guten Rhythmus gefunden", wurde Innenverteidiger Miguel Riffo in "Radio Cooperativo" zitiert. Bis zum Spiel das ÖFB-Team müsse man nun die Fehler analysieren und in den Griff bekommen. (apa/red)

8.9.2007 11:06
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