Katzer schon wieder fit für die EURO 2008? ÖFB-Spieler wird am Donnerstag operiert
- Rapid-Arzt Zifko: In sechs Monaten wieder spielbereit
- Vorderer Kreuzbandriss beim Spiel vs. Sturm erlitten
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Der Rapidler Markus Katzer, der in Graz gegen Sturm (0:1) einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie erlitten hat und für die ganze Fußball-Herbstsaison ausfällt, wird am Donnerstagvormittag vom grünweißen Vereinsarzt Benno Zifko im Evangelischen Krankenhaus in Wien operiert. Mit einem Comeback des Teamspielers, der sich bereits einer Magnetresonanz-Untersuchung unterzog, wird zu Beginn der Frühjahrsvorbereitung Anfang 2008 gerechnet.
"Ziel ist es, dass Katzer zum Trainingsstart der Hütteldorfer im Jänner wieder voll einsteigt und dann nach insgesamt sechsmonatiger Pause ab Februar Bundesliga-Spiele bestreiten kann", sagte der Chirurg gegenüber der APA - Austria Presse Agentur. Zifko sieht auch die Chancen, dass Katzer an der EM-Endrunde im eigenen Land teilnehmen kann, voll intakt. "Ich glaube und bin mir sicher, dass er dabei sein wird. Medizinisch spricht nichts dagegen."
Freilich müsse der Verteidiger dann auch wieder zu jenem guten Rhythmus gefunden haben, den er zuletzt an den Tag gelegt hatte. "Die jüngsten körperlichen Tests bei ihm haben sehr gute Werte ergeben, er befand sich im Top-Zustand", erzählte Zifko, dessen Patient nach der Operation für sechs Wochen eine Schiene bekommt. Parallel dazu läuft dann auch schon die intensive Rehabilitation an. Katzer wird ab nächster Woche im Fitness-Center des Rekordmeisters im Hanappi-Stadion das Krafttraining aufnehmen und sich dazu Physio- und Elektro-Therapien unterziehen.
Danach wird der Teamspieler, dessen Platz im ÖFB-Kader für die Länderspiele gegen Japan (Freitag/Klagenfurt) und Chile (Dienstag/Wien) der Austrianer Ronald Gercaliu einnimmt, ebenfalls unter Rapids Fitness-Trainer Christian Canestrini im Kraft- und Ausdauer-Bereich arbeiten.
Katzer, Fast-Schwiegersohn von Ex-Teamchef Hans Krankl, ist ein Gebrandmarkter, was Verletzungen und Operationen angeht. Der Abwehrmann musste allein in den vergangenen zweieinhalb Jahren schon zwei Eingriffe über sich ergehen lassen. Im Mai 2005 "reparierte" Zifko einen Kreuz- und Seitenbandriss im rechten Knie, Katzer pausierte monatelang. Und erst im Vorjahr erforderten die Nasennebenhöhlen ein chirurgischen Eingriff. "Dazu kamen noch starke Zerrungen an beiden Oberschenkeln", zählte Zifko aus der Katzer-Kartei auf.
(apa)










