Ivanschitz sucht das Gespräch mit Pogatetz:
"Team hat mit ihm einiges auszusprechen"
- ÖFB-Kapitän will alle Probleme endlich ausdiskutieren
- "Hat uns in einer schwierigen Lage im Stich gelassen"

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Österreichs Fußball-Teamkapitän Andreas Ivanschitz hat nach der Umwandlung der Sperre von Emanuel Pogatetz Bereitschaft signalisiert, die noch immer vorhandenen zwischenmenschlichen Probleme mit dem England-Legionär auszudiskutieren. "Klar ist natürlich, dass die Mannschaft mit Emanuel einiges auszusprechen hat, denn er hat uns letztes Jahr in einer sehr schwierigen Situation im Stich gelassen. Man kann allerdings alles aussprechen und ich gehe davon aus, dass wir das auch tun werden, wenn es soweit ist", erklärte der momentan rekonvaleszente Panathinaikos-Legionär auf der ÖFB-Homepage.
Dass Pogatetz nun für die gesamte EURO 2008 spielberechtigt ist, bezeichnete Ivanschitz als "positive Nachricht für ihn. Ob er danach bei uns dabei sein wird, ist natürlich die alleinige Entscheidung von Teamchef Josef Hickersberger", betonte der Burgenländer, dem Pogatetz bei seiner heftigen Kritik vor rund einem Jahr die Führungs-Qualität abgesprochen hatte.
Ivanschitz fehlt dem ÖFB-Team wegen einer in der Vorbereitung erlittenen Knieverletzung in den beiden Testspielen in Klagenfurt gegen Japan und am Dienstag in Wien gegen Chile, der Teamkapitän ist aber schon bald wieder fit. Am Montag begann er bei Panathinaikos bereits wieder mit dem Balltraining, wenn auch vorerst abseits der Mannschaft.
"In einigen Tagen sollte ich voll einsteigen können und derzeit ist es mein großes Ziel, beim nächsten Match schon dabei zu sein. Aufgrund der Wahlen in Griechenland ist unser nächstes Pflichtspiel erst am 20. September, da treffen wir in der ersten Hauptrunde des UEFA-Cups auf Artmedia Bratislava. Gegen die Slowaken wollen wir unbedingt den Sprung in die Gruppenphase schaffen, das ist unser erstes Saisonziel", wurde Ivanschitz auf der ÖFB-Homepage zitiert.
Der Mittelfeldspieler sah das 1:1 am 22. August gegen Tschechien vor dem TV-Gerät in Athen und bewertete die Leistung ebenso positiv wie das Debüt von Martin Harnik und den Last-Minute-Transfer von Jürgen Macho zum Panathinaikos-Stadtrivalen AEK. "Bei AEK hat er die Chance, Nummer eins zu sein und international zu spielen. Es ist schön, einen Landsmann in der gleichen Stadt zu haben, und auf unser erstes Aufeinandertreffen freue ich mich schon besonders. Es wäre großartig, ihm in einem Derby ein Tor zu schießen."
(apa/red)










