Anderlecht darf vor vollen Rängen spielen:
Keine Sperre für Rapids UEFA-Cup-Gegner
- Nach Ausschreitungen nur Geldstrafe für die Belgier
- Auch andere Vereine werden mit Geldbußen belegt

·Rapid im UEFA-Cup nun gegen Anderlecht
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Der belgische Fußball-Rekordmeister RSC Anderlecht wird das Heimspiel gegen SK Rapid in der UEFA-Cup-Hauptrunde am 20. September vor vollen Rängen bestreiten dürfen. Der europäische Fußball-Verband belegte Anderlecht mit einer Geldstrafe in der Höhe von 20.000 Schweizer Franken (12.175 Euro), nachdem belgische Fans im Rückspiel der Champions-League-Qualifikation gegen Fenerbahce Istanbul (0:2) für schwere Ausschreitungen gesorgt hatten.
Anderlecht-Anhänger hatten kurz vor Ende der Partie versucht, in den türkischen Fan-Sektor zu gelangen und hatten dabei fast das Spielfeld gestürmt. Ein Dutzend dieser "Fans" war nach Schlusspfiff verhaftet worden. Medien berichteten auch von rassistischen Gesängen, die UEFA-Disziplinarkommission ging jedoch nicht näher darauf ein.
Neben Anderlecht wurden vier weitere Clubs von der UEFA wegen Fan-Krawallen zu Geldstrafen verurteilt. Fenerbahce, das mit einem Gesamtscore von 3:0 aufgestiegen war, muss 8.000 (4.870), Lazio Rom und Dinamo Bukarest 12.000 (7.305) bzw. 9.000 (5.479) Schweizer Franken bezahlen. Roter Stern Belgrad wurde zu einer Zahlung von 10.000 Franken (6.088 Euro) verurteilt.
(apa/red)
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