Mehr Austrokicker am Feld & immer mehr Zuseher: Rapid, LASK & Co. als Fans-Magnet
- Erfreuliche Bilanz des ersten Bundesliga-Viertels
- Positive Entwicklungen in der Nachwuchsförderung
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Punkte und Ergebnisse der Saison 2010/2011
Die Fußball-Bundesliga darf nach dem ersten Viertel der Meisterschaft nicht nur über einen neuerlichen Anstieg der Zuschauerzahlen in Österreichs Stadien jubeln, sondern auch über vermehrte Einsatzzeiten junger, heimischer Spieler. Mit 375.737 Zusehern bei den bisherigen 45 Spielen konnte der Besucherschnitt im Vergleich zur Vorsaison um 3,7 Prozent gesteigert werden.
Entsprechend angestiegen ist auch der Zuseherschnitt pro Spiel, der von 8.055 auf 8.350 geklettert ist. In der Fan-Gunst ganz vorne liegen Rapid (Heimspiel-Schnitt 14.845), Salzburg (13.916) und Aufsteiger LASK (11.300). Sowohl die Wiener (minus 6 Prozent) als auch die Salzburger (- 8,1) mussten aber leichte Einbußen hinnehmen. In Innsbruck gesellt sich indes zur sportlichen Krise auch das Problem leerer Ränge. Das Tabellen-Schlusslicht spielt im Tivoli-Neu vor durchschnittlich 4.056 Zusehern - das sind um 35,8 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Lediglich der SK Austria Kärnten, der noch nicht in seiner neuen Heimstätte, dem EM- Stadion Klagenfurt, spielen konnte, hatte mit durchschnittlich 1.772 Fans noch weniger Besucher.
Nachwuchsförderung
Als erfreulich darf die Entwicklung in der Nachwuchsförderung gewertet werden. So stieg der Österreicher-Topf-Anteil im ersten Viertel der Bundesliga um rund elf Prozent auf 64.098 Minuten an. Dabei werden die Einsatzminuten aller heimischen Spieler addiert, jene von U21-Akteuren zählen doppelt. "Mit Austria Kelag Kärnten, Wacker Innsbruck, Austria Magna, LASK, Josko Fenster Ried und SV Mattersburg haben sechs Bundesliga-Clubs durchschnittlich mehr als 70 Prozent österreichische Spieler, d.h. rund acht Spieler pro Partie, im Einsatz", stellte Bundesliga-Vorstand Georg Pangl mit Genugtuung fest.
(apa)
