Erster Station der Pilgerfahrt: Papst ließ Gläubige in Wiener City im Regen stehen
- Lediglich 7.000 Besucher kamen zur Messe Am Hof
·Benedikt XVI. fordert Abtreibungsverbot
Verregneter erster Tag bei Österreich-Besuch
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Buchstäblich im Regen stehen gelassen hat Papst Benedikt XVI. die Gläubigen bei seinem ersten öffentlichen Auftritt am Freitag Am Hof in der Wiener City. Die laut Polizei 7.000 Besucher feierten das Oberhaupt der Katholischen Kirche dennoch wie einen Popstar.
"Viva Benedictus", "Benedetto", "Benedikt" - die Chöre der Gläubigen waren genauso international wie das Publikum in der Innenstadt. Besonders aus Italien und aus Deutschland waren viele Gäste nach Wien gereist. Der sichtlich erfreute Benedikt bedankte sich seinerseits bei allen, die "seit Stunden ausgeharrt haben".
So unterschiedlich die Nationalitäten waren, so einheitlich war das Outfit. Aufgrund des starken Regens wurden alle Besucher - mehr oder weniger bestimmt - in hellgelbe "Jesus schauen"-Mäntel genötigt. Regenschirme waren aus Sicherheitsgründen verboten.
Die Gläubigen ließen sich von dem schlechten Wetter die Freude aber nicht nehmen. "Ich wollte unbedingt den Papst sehen, es ist mir egal, ob es regnet", sagte die 14-jährige Sabine, die gemeinsam mit Klassenkameraden in die City gekommen war. Andere waren hingegen weniger enthusiastisch. "Langsam mag' ich nimmer", jammerte ein junges Mädchen, deren Regenschutz längst den Kampf gegen die Witterung verloren hatte. (apa/red)
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