Österreicherin wird in Schweden vermisst:
30-Jährige könnte in Schlucht gestürzt sein
- Mistelbacherin seit Wasserfall-Besichtigung abgängig
- Kletterer, Taucher und Helikopter helfen bei Suche
Die schwedischen Behörden befürchten, dass eine 30-jährige Touristin aus Niederösterreich bei der Besichtigung eines Wasserfalls ums Leben gekommen ist. Die Polizei in Östersund bestätigte Medienberichte, wonach eine alleine reisende Frau aus dem Bezirk Mistelbach von der geplanten Besichtigung eines 40 Meter hohen Wasserfalls im Nordwesten der Region Jämtland nicht zu ihrem Campingplatz zurückgekehrt war.
Im Rahmen einer Suchaktion wurden die Jacke sowie weitere Ausrüstungsgegenstände der Frau in der Nähe einer Hängebrücke über dem Hällingså-Wasserfall bei Frostviken gefunden. Die Suche nach der Frau selbst verlief ergebnislos und sollte mit Suchhunden und einem Helikopter heute fortgesetzt werden.
Auch der Einsatz von Kletterern und Tauchern sei angedacht, sagte die die diensthabende Polizeisprecherin Camilla Leoson gegenüber der APA. Ob dem Verschwinden der Frau ein Unfall oder ein Selbstmord zugrunde liegt, sei derzeit schwer zu beurteilen. "Alles ist möglich", so die Polizeisprecherin. Die österreichische Botschaft in Stockholm wurde laut Exekutive von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt.
(apa/red)
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