EU-Parlament verabschiedet neues Anti-
Drogen-Programm: Prävention im Fokus
- Vor allem junge Menschen sollen geschützt werden
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Kokain, Amphetamine, Cannabis an der Spitze
Das EU-Parlament hat in Zweiter Lesung ein neues Programm zur Drogenprävention und zur Drogenaufklärung verabschiedet. Bis 2013 stehen insgesamt 21,4 Millionen Euro zur Verfügung. Da die Einigung mit dem Rat gegeben ist, ist der Beschluss bindend.
Ziele des Programms sind Prävention und Reduzierung des Drogenkonsums, der Drogenabhängigkeit und drogenbedingter Schädigungen, ferner die Verbesserung der Aufklärung über Drogenkonsum. Drogen hätten "schwerwiegende sofortige und langfristige" Auswirkungen auf die Gesundheit und die psychische und soziale Entwicklung von Einzelpersonen, Familien und Gemeinschaften einschließlich der Chancengleichheit der Betroffenen und brächten für die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit "hohe soziale und wirtschaftliche Kosten" mit sich, heißt es im Beschluss des Parlaments.
Im Mittelpunkt stehen junge Menschen
Besonderes Augenmerk wird auf die Prävention des Drogenkonsums bei Jugendlichen als der am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppe gelegt. Darüber hinaus werden Maßnahmen zur Sensibilisierung für gesundheitliche und soziale Probleme auf Grund von Drogenkonsum und zur Förderung eines offenen Dialogs im Hinblick auf ein besseres Verständnis des Drogenproblems gefördert. Auch Schulungsmaßnahmen, Studienbesuche und Personalaustausch sind vorgesehen, ebenso die Beteiligung der Zivilgesellschaft an der Umsetzung und Weiterentwicklung der EU-Drogenstrategie und der EU-Aktionspläne. (APA/red)
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