Gusenbauer nach Nahost-Reise: Lob für Beziehungen, aber Battlegroup-Einsatz offen
- Kanzler nach Beendigung der Isreal-Reise zufrieden
- Gusenbauer sieht "zartes Pflänzchen" der Hoffnung

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Gedenken, Ehrendoktor und "Daumen hoch"
Bundeskanzler Alfred Gusenbauer hat nach dem Ministerrat die hervorragenden Beziehungen zwischen dem Nahen Osten und Österreich gelobt. "Der Nahe Osten ist ein Musterbeispiel der österreichischen Außen- und Sicherheitspolitik", resümierte er nach seiner Israel-Reise. Eine Beteiligung von österreichischen Soldaten an den Einsätzen der EU-Battlegroups schloss der Bundeskanzler ohne vorheriges Einverständnis der Republik aus.
Mit seiner Reise nach Israel habe man die lange Tradition der Zusammenarbeit zwischen Österreich und der Region fortgesetzt. Es gebe ein "zartes Pflänzchen" der Hoffnung, dass es einen Fortschritt in Richtung Frieden geben werde. Ob dieses Pflänzchen auch realistisch gedeihen wird, werde man auf der geplanten internationalen Nahost-Friedenskonferenz Mitte November sehen, meinte er.
(apa/red)
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