Sex-Skandal in China: Korrupte Regierungs- vertreter leisteten sich mehrere Geliebte
- Fakt: Ex-Chef der Kommunisten hatte "viele" Frauen
- Skandal: Ehemaliger Statistiker hat uneheliches Kind
In China weitet sich der Korruptionsskandal in der Regierung zunehmend zum Sex-Skandal aus: Fast alle der 16 jüngst wegen Korruptionsvorwürfen entlassenen ranghohen Regierungs- und Parteivertreter hätten eine oder sogar mehrere Geliebte gehabt, berichteten staatliche Medien am Montag. Der "Beijing Times" zufolge waren die meisten Geschassten in Aktivitäten rund um "Macht für Geld" und "Macht für Sex" verstrickt.
14 der mutmaßlich korrupten Regierungs- und Parteiangehörigen hätten Geliebte gehabt, einige davon sogar "viele" - etwa der frühere Chef der Kommunistischen Partei von Schanghai, Chen Liangyu, und Pekings Ex-Vizebürgermeister Liu Zhihua.
Uneheliches Kind = Ehegesetz verletzt
"Der frühere Chef der nationalen Statistikbehörde, Qiu Xiaohua, hatte nicht nur eine Geliebte, sondern auch ein Kind mit ihr - er verletzte das Ehegesetz", hieß es in der "Beijing Times". Chinas Präsident Hu Jintao hatte den Kampf gegen die Korruption jüngst als "Angelegenheit von Leben oder Tod" für die Kommunistische Partei der Volksrepublik bezeichnet. (APA/red)
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