Erleichterung für Einwanderer: Jetzt plant EU-Kommission eine neue Zuzugs-Initiative
- Ferrero-Waldner möchte Arbeitserlaubnis erteilen
- Ebenfalls geplant: Vereinfachung der Visumsregeln

·Einbürgerung nur mit bestandenem Test
Nur wenige fallen durch - das Schlusslicht ist NÖ
·Das aktuelle Staats- bürgerschaftsrecht
Antragsmöglichkeit erst ab zehn Jahren Aufenthalt
Migranten aus Drittstaaten sollen nach dem Willen der EU-Kommission künftig leichter in die Europäische Union kommen und eine Arbeit aufnehmen können. "Wir planen eine neue Initiative zur Einwanderung", zitierte "Welt Online" am Sonntag Außenkommissarin Ferrero-Waldner. Dies solle im Rahmen von sogenannten Mobilitätspartnerschaften geschehen.
Bürgern aus Drittstaaten könnte "ein zeitlich befristeter legaler Zuzug in EU-Staaten ermöglicht werden und ihnen gleichzeitig - je nach Bedarf in den einzelnen Mitgliedsländern - eine Arbeitserlaubnis erteilt werden", sagte Ferrero-Waldner. Am Ende müsse aber jedes EU- Land selbst entscheiden, wie viele Einwanderer es aufnehmen will und in welchen Bereichen eine Arbeitserlaubnis erteilt werden soll.
Vereinfachung der Visumsregeln
"Ziel dieser Strategie ist, illegale Einwanderung einzudämmen, legale Migration zu fördern und möglicherweise auch dem Arbeitskräftemangel in einigen Wirtschaftsbereichen der EU entgegenzuwirken", sagte die Kommissarin. Auch eine Vereinfachung der Visumsregeln für Bürger aus Drittstaaten würde die Mobilität fördern, so Ferrero-Waldner weiter. (APA/red)
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