Mutter und Tochter in Tirol ertrunken: Frau versuchte vergeblich ihre Tochter zu retten
- Urlauberkind stürzte und rutschte in die Ache
- Mutter sprang nach und wurde selbst abgetrieben
Beim Versuch, ihrer in die hochwasserführende Brandenberger Ache im Tiroler Bezirk Kufstein gestürzten Tochter zu Hilfe zu kommen, ist eine 40-jährige Deutsche so schwer verletzt worden, dass sie Stunden später in der Intensivstation der Innsbrucker Universitätsklinik starb. Die Achtjährige wurde bei Kirchbichl tot aus dem Inn geborgen, teilte die Polizei mit.
Die aus Bayern stammende Urlauberfamilie war von der Jausenstation in der Tiefenbachklamm (Gemeindegebiet Brandenburg) aufgebrochen. Wenige hunderte Meter weiter stürzte das Mädchen so unglücklich, dass es 20 Meter über die Böschung in die Ache geriet.
Die Eltern versuchten noch, das Kind an einer günstigen Stelle herauszuziehen. Dabei sprang die Frau in die eisigen Fluten und wurde selber bis zur Einmündung der Ache in den Inn abgetrieben.
Eine stundenlange Suche nach dem vermissten Kind blieb zunächst ohne Erfolg. Die Leiche wurde beim Tiwag-Rechen in Kirchbichl angeschwemmt.
(apa/red)
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