Entspannung nach schweren Regenfällen: Aufräumarbeiten sind jetzt voll im Gange
- Salzburg: Mure bedroht einige Häuser im Pinzgau
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In den Hochwasser- und Katastrophengebieten Niederösterreichs dürfte das Schlimmste überstanden sein. Nach Meldungen der ÖAMTC-Informationszentrale hat sich die Situation weitgehend entspannt. Die meisten Hauptverbindungen, die Freitagnachmittag noch gesperrt waren, sind wieder befahrbar. In Niederösterreich unterstützt indes das Bundesheer die Aufräumungsarbeiten.
In Oberösterreich wurden die meisten Hochwasserwarngrenzen wieder unterschritten. Laut Hydrographischen Dienst war dies beim Inn in Schärding, der Traun in Wels und bei der Donau in Linz der Fall. Im Lauf des Tages wurde auch ein Unterschreiten der Warngrenze in Mauthausen erwartet. Insgesamt werde sich die Hochwassersituation weiter entspannen, hieß es.
Laut dem NÖ Militärkommando waren in der Wachau 20 Soldaten mit Kippern und teils schwerem Gerät im Einsatz. Vorrangig galt es, die Verkehrsbehinderungen durch Schlamm und Schwemmgut entlang der Donauuferstraßen, der B3 und der B33, in den Bereichen Spitz und Mautern zu beseitigen.
Unpassierbar blieben in Niederösterreich vorerst neben den Donauuferstraßen zahlreiche kleinere Landesstraßen großteils in den Bezirken Scheibbs, Waidhofen an der Ybbs, Wien-Umgebung und Zwettl. 80 Feuerwehren mit rund 750 Leuten standen noch bei Aufräumarbeiten im Einsatz. Der behördliche Führungsstab zur Bewältigung der wetterbedingten Krisenlage wurde am Vormittag aufgelöst.
Burgenlands Feuerwehren haben auf Grund der Regenfälle in der Nacht auf Samstag 32 Mal zu Einsätzen ausrücken müssen. Im Salzburger Stubachtal (Pinzgau) in der Gemeinde Uttendorf ist ein Hang in Bewegung geraten. Eine Mure bedroht mehrere Häuser. Am Freitagabend mussten drei Gebäude evakuiert werden.
(apa/red)
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