Schützenhöfer zu "profil": Bundesvorstand darf nicht Scharfrichtertruppe werden
- Steirischer ÖVP-Chef Hermann Schützenhöfer kritisiert ÖVP-Spitze wegen "Denkverboten"

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NEWS: Länder rebellieren
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In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" kritisiert der steirische Vize-Landeshauptmann und ÖVP-Chef Hermann Schützenhöfer die eigene Bundesparteispitze, die "Denkverbote" im Zusammenhang mit der "Perspektivengruppe" erlassen habe. "Ein Querdenker meldet sich zu Wort und wird - leider auch von Willi Molterer und Außenministerin Plassnik - sofort gleichsam mit allen Mistgabeln niedergemacht", stellt sich Schützenhöfer vor den steirischen VP-Klubobmann Christopher Drexler, der die Abschaffung der Neutralität vorgeschlagen hatte. Molterer und Plassnik hätten darauf "hysterisch" reagiert, "als ob sie von einer Hornisse gestochen worden wären."
ÖVP-Chef Molterer solle in gesellschaftspolitischen Fragen wie gemeinsame Schule der Zehn- bis 14-Jährigen oder Familienpolitik "ein paar Fenster aufmachen, die der ÖVP Zukunft signalisieren", fordert Schützenhöfer: "Der Bundesparteivorstand der ÖVP darf keinesfalls als Scharfrichtertruppe auftreten, die mit dem ideologischen Schwert darüber wacht, dass nur ja niemand ausschert." Vor allem Menschen, die in Beziehungen abseits der klassischen Familie lebten, sollten nicht ausgegrenzt werden. "Daher muss ich denen sagen: Egal, wie ihr lebt, ihr seid uns willkommen und wir bieten euch an, mit uns ein Stück des Wegs zu gehen."
Parteiinterne Kritiker am Privatleben der Familienministerin Andrea Kdolsky weist Schützenhöfer im "profil"-Interview zurecht: "Diejenigen bei uns, die mit gefalteten Händen ideologische Scharfrichter spielen, sollen schauen, wie sie ihre eigenen Familien behandeln."
Lesen Sie die ganze Story im aktuellen "profil"!
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