Schulreform unter Beschuss: ÖVP kritisiert Schmied als unprofessionell & unstrategisch
- Edlinger-Ploder: "Die Ministerin fährt Zick-Zack-Kurs"
- "Für Umsetzung ist Rechtssicherheit erforderlich"

·"Neue Mittelschule": Vorsichtige Näherung
Schmied könnte sich mit Schulgesetz durchsetzen
·Schulreform-Pläne:
"Neue Mittelschule"
Änderung des Schul-
organisationsgesetzes
·Positive Reaktionen auf Berufsmatura-Idee
Brosz aber skeptisch betreffend Umsetzung
·Schulbeginn: Debatte um Klassenschülerzahl
SPÖ für Gesetz - Kritik von ÖVP und SP-Schülern
·Motive mit Piraten & Totenköpfen sind "In"
Aktuelle Schultrends für Taschen, Federpennal,..
·Kampf gegen Schul- taschen Übergewicht
Orthopädin: 90% der Schüler tragen zu schwer
·Zu Schulbeginn viel Neues im Schulsektor
Kleinere Klassen, PISA,
neue "Modellregionen"
·Mit guten Lerntipps durch das Schuljahr
Planung, Organisation & Konsequenz für Erfolg
·So gestaltet man das richtige Lernumfeld
Licht und Ruhe sind das oberste Gebot für Erfolg
Kritik an der Vorgehensweise von Bildungsministerin Schmied gibt von der steirischen ÖVP, die - entgegen der Bundespartei - einen Pro-Gesamtschule-Kurs steuert. Diese sei "unprofessionell und unstrategisch", so Landesrätin Edlinger-Ploder, die Einführung von Modellregionen bleibe zur Zeit im Organisatorischen stecken.
"Die Ministerin fährt einen Zick-Zack-Kurs, der die Richtung, in die es gehen soll, nicht wirklich anzeigt." Zuerst ein Konzept ausarbeiten, dann Überzeugungsarbeit leisten und dann das Ergebnis in den Modellregionen vorzeigen - das wäre der logische Ablauf für diesen Teil der Schulreform, so Edlinger-Ploder. Gegen eine Änderung des Schulorganisationsgesetzes gebe es nichts einzuwenden, was aber fehle, sei eine "positive Atmosphäre", die auch durch ein Eingehen auf inhaltliche Fragen wie etwa die Leistungsdifferenzierung erreicht werden müsse, erklärte die steirische ÖVP-Politikerin im APA- Gespräch.
"Für die Umsetzung der Gemeinsamen Schule ist Rechtssicherheit erforderlich, um für die umfassenden inhaltlichen Diskussionen der nächsten Monate für alle Beteiligten die Gewissheit zu schaffen, dass sie nicht für die Schublade arbeiten, sondern tatsächlich an Realisierung eines zukünftigen Schulsystems", entgegnet die steirische Bildungslandesrätin Vollath.
(apa/red)
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