Hochwasser macht Teile von NÖ zum
Katastrophengebiet: Pröll kündigt Hilfe an!
- Heftige Regenfälle ebben langsam, aber sicher ab
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TIPPS: Wie Sie sicher mit dem Auto unterwegs sind
In manchen Regionen, zum Beispiel in Reichenau an der Rax, hat es seit Mittwoch so viel geregnet wie sonst im ganzen Monat September. Langsam ebbten die Niederschläge aber ab. Am schwierigsten war die Situation in Niederösterreich, dort waren rund 3.000 Feuerwehrleute im Hochwassereinsatz, die Lage begann sich deutlich zu entspannen. Landeshauptmann Erwin Pröll kündigte Hilfe für Betroffene an.
Aus dem Bezirk Lilienfeld, der zum Katastrophengebiet erklärt worden war, sind die Katastrophenhilfsdienstzüge und die Soldaten abgezogen. Rettungssanitäter des Bundesheers und Rotkreuz-Kräfte hatten am Nachmittag eine Frau aus Annaberg mit einem "Umsteigen" zur Entbindung in das Lilienfelder Spital gebracht: Da das Rettungsauto überflutete Straßenabschnitte nicht bewältigen konnte, wurde die Schwangere unterwegs in einen Sanitätspinzgauer umgeladen.
Teilweise noch steigende Pegel
Mit einem Ansteigen der Pegel wurde in Niederösterreich allerdings noch bei den südlichen Donauzubringern Schwechat, Schwarza und Piesting gerechnet. Ebenfalls gebessert hat sich die Lage im Bezirk Amstetten. Die Zufahrten nach Ybbsitz waren wieder frei. Zu Mittag standen in der Gemeinde rund 120 Objekte bis zu einem dreiviertel Meter unter Wasser.
Ufer bei Klosterneuburg überschwemmt
Beim Pegel Kienstock wurde der Höchststand der Donau mit 8,60 Metern erreicht. In Klosterneuburg waren die Ufersiedlungen teilweise noch überschwemmt. Im Osten Niederösterreichs stiegen die Pegel von Donau und Leiter noch an. Die Höchstwerte dürften in der Nacht erreicht werden.
OÖ: Situation entspannt sich
In Oberösterreich hat sich die Situation entspannt, weil es in den Einzugsgebieten der Flüsse keine intensiven Niederschläge mehr gab. Die Pegel stiegen zwar am Vormittag noch leicht an, am frühen Nachmittag war aber fast überall der Scheitel erreicht. Die Wasserstände der Traun und der Enns gingen zurück, die Donau wies gleichbleibende Tendenz auf, lediglich der Inn dürfte noch leicht steigen.
Kritische Situation im Machland
In Steyr standen nach wie vor der Enns- und der Ortskai unter Wasser, in Schärding trat der Inn stellenweise über die Ufer, kritisch war die Situation auch im Machland. Einige kleinere Straßen waren wegen Überflutungen gesperrt, auch die Eisenstraße (B115) an der Landesgrenze zur Steiermark war unpassierbar, eine Ausweichmöglichkeit bestand nur großräumig. Die Feuerwehr musste zahlreiche Keller auspumpen, am stärksten betroffen waren die Bezirke Linz-Land, Steyr-Land und Schärding.
(apa/red)
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