Mittwoch, 5. September 2007

Brrr - Der Winter ist eingekehrt: Schon
einige Zentimeter Neuschnee in Österreich

  • Kettenpflicht auf spiegelglatten Straßen in Alpen
  • Erste schneebedingte Verkehrsbehinderungen

Frau Holle hat Österreich heuer ausgesprochen früh mit einem Besuch "geehrt" und erste Vorboten des Winters mitgebracht: In den Hochlagen der Alpen fielen rund 30 Zentimeter Schnee, auf höher gelegenen Straßen wie Großglockner Hochalpenstraße und Katschberg Bundesstraße über den Radstädter Tauern herrschte erstmals Kettenpflicht.

Ein Hauch von Winter war auch in höher gelegenen Regionen Tirols zu spüren. Oberhalb von 1.300 Metern schneite es. Dort empfahl die Exekutive Schneeketten für Schwerfahrzeuge und Winterausrüstung für Pkw. Ketten wurden etwa auf der Silvretta-Hochalpenstraße oder der Arlbergpassstraße benötigt. Gesperrt waren u.a. die Straße über das Hahntennjoch bei Imst und die Timmelsjoch-Hochalpenstraße.

Zehn Zentimeter Schnee am Arlberg
Auf glatte Fahrbahnen musste man sich in den höheren Lagen Vorarlbergs einstellen. Auf einigen Verbindungen galt Schneekettenpflicht. In Lech am Arlberg lagen zehn Zentimeter Schnee, in Warth im Bregenzerwald waren es 13. Die höheren Berge der Obersteiermark trugen eine dicke weiße Haube: Auf der Planai bei Schladming lagen bei der Bergstation über zehn Zentimeter Schnee, ebenso am benachbarten Hauser Kaibling. Die auf 1.780 Meter gelegene Turracher war im Bereich des Sees leicht angezuckert, auch die Mariazeller Bürgeralpe hatte sich drei Tage vor dem Papstbesuch ein dünnes weißes Kleidchen angelegt.

Schneebedingte Verkehrsbehinderungen
Der 1.788 Meter hohe Sölkpass bzw. die Sölkpass Landesstraße (L704) waren gesperrt. Der einzige Gebirgsübergang zwischen den Bezirken Murau und Liezen ist der traditionelle Indikator für den nahenden Winter - die Straße zwischen Baierdorf und Stein an der Enns war gesperrt, der Schnee lag über 20 Zentimeter hoch. Kettenpflicht herrschten auf der Planaistraße bei Schladming und die Tauplitzalmstraße bei Bad Mitterdorf im obersteirischen Bezirk Liezen. Niederösterreichs Berggipfel - vom Hochkar bis zur Rax - waren ebenfalls "angezuckert". Schneebedingte Verkehrsbehinderungen gab es laut dem Straßendienst aber nicht. Hingegen wurden starke Regenfälle und Windspitzen bis 85 km/h erwartet. Laut Landesfeuerwehrsprecher Thomas Neuhauser sei mit lokalen Hochwässern, Überflutungen und Vermurungen zu rechnen.
Frau Holle hat Österreich heuer ausgesprochen früh mit einem Besuch "geehrt" und erste Vorboten des Winters mitgebracht: In den Hochlagen der Alpen fielen rund 30 Zentimeter Schnee, auf höher gelegenen Straßen wie Großglockner Hochalpenstraße und Katschberg Bundesstraße über den Radstädter Tauern herrschte am Mittwoch erstmals Kettenpflicht.

Heftige Regenfälle erwartet
Gegen Abend könnte eine sogenannte Okklusion eintreten, das ist das Aufeinandertreffen einer Kalt- und einer Warmfront, was heftige Regenfälle zur Folge hätte. Alexander Ohms von der Wetterdienststelle Salzburg erwartete im Nordalpenbereich bis Donnerstagabend bis zu 100 Liter pro Quadratmeter, was zu Überschwemmungen führen könnte.
Ein Hauch von Winter war auch in höher gelegenen Regionen Tirols zu spüren. Oberhalb von 1.300 Metern schneite es. Dort empfahl die Exekutive Schneeketten für Schwerfahrzeuge und Winterausrüstung für Pkw. Ketten wurden etwa auf der Silvretta-Hochalpenstraße oder der Arlbergpassstraße benötigt. Gesperrt waren u.a. die Straße über das Hahntennjoch bei Imst und die Timmelsjoch-Hochalpenstraße. (APA/red)

5.9.2007 13:39