Temperatursturz und Unwetter im Westen: Gewitter, Hagel & vorgezogener Almabtrieb
- In Vorarlberg waren 20 Feuerwehreinsätze notwendig
- Landwirte brachten Tiere schnell in niedrigere Lagen
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Ein Temperatursturz begleitet von Unwettern hat den Westen Österreichs heimgesucht. In Vorarlberg führte ein schweres Gewitter mit Hagel zu rund 20 Feuerwehreinsätzen. Der Temperatursturz sorgte für Schneefälle in höheren Lagen. In Nordtirol sank die Schneefallgrenze auf etwa 1.300 Meter, am Mittwoch soll sie bei 1.000 Metern liegen.
Die Höchstwerte erreichen in Westösterreich laut der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) nur mehr zwischen acht und elf Grad. Auf einigen Vorarlberger Alpen im hinteren Bregenzerwald und im Klostertal wurde daher der für das Wochenende vorgesehene Alpabtrieb vorverlegt.
Almabtrieb vorgezogen
Auch in Teilen Tirols begann der Almabtrieb früher als sonst. Nach Angaben der Landwirtschaftskammer hätten viele Landwirte ihre Tiere entweder in niedrigere Lagen oder gleich ins Tal gebracht. In Tirol werden nach wie vor 300.000 Hektar in Almenlagen bewirtschaftet, 150.000 Rinder und 70.000 Schafe verbringen dort die Sommermonate. Der Almabtrieb begann damit zwölf Tage früher als im vergangenen Jahr. Insgesamt werden noch 2.000 Almen bewirtschaftet.
(apa/red)
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