Haider will nun auch Kopftücher verbieten: Nur aus "folkloristischen" Gründen erlaubt
- Vermummungsverbot nach niederländischem Vorbild
- Sprach sich zuvor bereits für Moscheen-Verbot aus
·Haider: Bauverbot für
Minarette & Moscheen
Für Landeshauptmann
"Störung des Ortsbildes"
Nach seiner Forderung nach einem Verbot des Baus von Moscheen mit Kuppeln und Minaretten, hat der Kärntner Landeshauptmann Haider ein Verbot von "Kopftüchern als religiöses Symbol" gefordert. "Ich möchte keine verschleierten Frauen sehen auf unseren Straßen, das ist ein Rückschritt ins Mittelalter", meinte Haider im Anschluss an eine Präsidiumssitzung des Kärntner BZÖ in Klagenfurt.
Das Verbot solle gelten, sofern ein Kopftuch nicht "folkloristisch" getragen werde. Man orientiere sich an dem Modellfall Holland, wo ein "Vermummungsverbot" in Kraft sei, erklärte der geschäftsführende BZÖ-Obmann Petzner.
Haider bekräftigte auch, die Bauordnung und das Ortsbildgesetz in Kärnten so verändern zu wollen, dass die Errichtung von Moscheen mit Kuppeln und Minaretten nicht mehr möglich sei. Ein entsprechender Vorschlag werde bei der kommenden Landesregierungssitzung eingebracht. "Ich werde die Behandlung dieses Themas auch bei der nächsten Landeshauptleutekonferenz beantragen", kündigte Haider an. "Trotz der Kritik von linken Gutmenschen haben wir die Menschen hinter uns", meinte Petzner.
(apa/red)
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