Montag, 3. September 2007

Herztod am Kardiologenkongress: Frau
aus Italien erlag angeborenem Herzleiden

  • Herzspezialistin erlitt Zusammenbruch auf Kongress
  • Ärzte im Wiener AKH versuchten alles - vergeblich

Bis in die späten Abendstunden kämpften die Ärzte im Wiener AKH um ihr Leben, dann gab es keine Hilfe mehr: Gegen 21.30 Uhr verstarb an der Wiener Universitätsklinik jene 46-jährige italienische Herzspezialistin, die am Vormittag beim Europäischen Kardiologenkongress mit einem Herzstillstand zusammengebrochen war.

"Die Ursache war offenbar eine angeborene Fehlbildung des Herzens", sagte der Leiter des Wiener AKH, Reinhard Krepler. Die Frau war Sonntag gegen 10.30 Uhr bei dem Kongress zusammengebrochen, Augenzeugen - naturgemäß vor allem Kardiologen - hatten sofort Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet.

Alles Menschenmögliche versucht
Wenige Minuten später wurde die Ärztin mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 9 ins Wiener AKH geflogen. Dort versuchten die Spezialisten stundenlang, den Zustand der Patientin zu stabilisieren, was infolge der Schwere des Zwischenfalls nur vorübergehend gelang. So war die Patientin auch an die modernsten Geräte zur Aufrechterhaltung der Sauerstoffversorgung des Körpers abgeschlossen worden. Doch schließlich verstarb die Patientin. (APA/red)

3.9.2007 15:02