Elektronische Helfer im Auto sehr beliebt: Viele Fahrer wollen sogar Online-Anschluss
- ABS steht in der Wunschliste noch an erster Stelle
- Unfallwarner und Sichterweiterung ebenfalls gefragt
·ABS, ESP, DMS, eCall, BAS & all die anderen
KLICKEN: Das bedeuten die Abkürzungen wirklich
·Erschreckend: Viele kennen ihr Auto nicht!
Viele Lenker wissen nichts über Sicherheitssysteme
·Vertrauen, Prestige, Sympathie & Vernunft
Wie schätzt Österreich die einzelnen Automarken ein

Verkehrslenkung per Satellit, automatische Notfallsysteme oder Austausch von Informationen zwischen einzelnen Fahrzeugen dank moderner Technik sind viele früher nur in Science Fiction Filmen möglichen elektronischen Hilfen heute keine Seltenheit mehr. Der spanische Automobilclub RACC fragte deshalb im Auftrag von EuroTest bei Autofahrern in zwölf europäischen Ländern nach, was sie von der modernen vernetzen Autowelt halten. Für die Erhebung in Österreich war der ÖAMTC zuständig. Ergebnis: ABS ist der Renner, viele wünschen sich einen Internet-Zugang im Auto.
96 Prozent der befragten Österreicher wünschen sich in erster Linie eine elektronisch unterstützte Bremse als elektronischen Helfer im Auto. Die weiteren Wunschkandidaten: Systeme zur Verbesserung der Sicht, ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm), der automatische Notruf eCall, Unfallwarnung und automatische Verkehrsinfo. Die Meinung sämtlicher befragten Europäer weicht davon etwas ab: Sie wählten eCall auf Platz eins der Wunschliste, gefolgt von Stau-Frühwarnern und Bremsassistenten.
Wichtig ist den Österreichern, dass sie diese elektronischen Helferlein aber jederzeit eigenhändig abschalten können. Zwei Drittel der Befragten äußerten diesen Wunsch, damit liegen sie etwas über den EU-Schnitt von 60 Prozent.
Internet im Auto
Bei der Reiseplanung via Internet liegen Österreichs Autofahrer an europäischer Spitze. Mehr als 80 Prozent der Befragten bedienen sich hierfür umfangreicher Online-Recherche. Von der Online-Routenplanung über Verkehrs- und Länderinfos bis hin zum Reisebuchen finden Autofahrer alles im Web. Nahe liegend daher der Wunsch, auch im Auto Zugang zum Internet haben zu wollen.
Stauwarnungen
Mit 87 Prozent ist bei Deutschen die Zustimmung zu Systemen, die elektronisch vor Staus warnen, am höchsten. Bei den Österreichern glauben nur 60 Prozent, dass Verkehrsbeeinflussungsanlagen auch tatsächlich zu einer Verbesserung der Stau-Situation führe und lehnen solche Systeme sogar strickt ab, wenn ein Missbrauch persönlicher Daten dadurch möglich wäre.
Schlechte Noten für den Autohandel
Schlechte Noten gibt es für den Autohandel: Zwei Drittel der Österreicher fühlen sich beim Autokauf durch ihre Händler gar nicht oder nicht ausreichend über elektronische Sicherheitssysteme informiert. Die Folge: 80 Prozent möchten am liebsten von Automobilclubs informiert werden. Es folgen Internet, Automagazine und Fernsehen - erst danach würde man beim Handel nachfragen.
Die österreichischen Ergebnisse
Diese elektronischen Systeme wünschen sich dioe Österreicher am meisten:
Bremsassistent: 96 %
Unfallwarner: 91 %
Sichterweiterung: 91 %
ESP: 89 %
eCall: 89 %
Automatische Verkehrsinfo: 84 %
Spurhaltesystem: 74 %
Tempomat (mit Abstandsregelung): 73 %
Tempoinfo: 71 %
Fahrerkontrolle: 60 %
(OTS/red)
Apple10:56
Cook hält sich bedecktSchweigen zu Apple TV und iPhone 5. Verbesserung von Siri und Facebook-Integration angekündigt
Gumball 300015:49
'The Hoff' startete RennenDiesmal geht das "illegale" Straßenrennen quer durch Amerika und Kanada
Cyber-Attacke "Flame"16:25
Supervirus entschärftIranischer Minister Jawadi verkündet erfolgreiche Bekämpfung. Urheber Israel?
