250 Millionen für Verkehrssünden: Strafen- Rekord für Österreichs Verkehrsteilnehmer
- Jeder Lenker legt im Durchschnitt rund 50 Euro ab
- Warmes Winterwetter hat zum Schnellfahren animiert
·Verkehrsstrafen in Italien enorm erhöht
Rasen, Alk am Steuer & telefonieren werden teuer
·Weltweit schärfstes Alkolenker-Gesetz
Polen: Bei 0,5 Promille wird Auto versteigert
·Versicherung schützt vor hohen Geldstrafen
Falschparker und Raser in Dänemark abgesichert
·Verkehrssünden im Ausland werden teuer
Die Urlaubsfallen in den beliebten Ferienländern
Erstmals werden die Autofahrer in Österreich mehr als eine viertel Milliarde Euro für Verkehrsstrafen bezahlen. Was bedeutet, dass statistisch gesehen jeder Lenker rund 50 Euro bei Polizei oder Parksheriff abliefert.
Ursache für den Rekord sind dem "Kurier" zufolge das warme Winterwetter, das viele zum Schnellfahren animiert hat, und die Technik. "Von digitalen Radarboxen über Alkoholvortestgeräte bis zu neuen Section-Control-Anlagen - die Exekutive hat stark aufgerüstet", ist zu lesen. Mit den Einnahmen würden Straßen, Gerätschaft für die Polizei oder Sozialverbände finanziert werden.
Milder Winter und schönes Wetter: Unfallzahlen angestiegen
Der milde Winter und das schöne Wetter in den Sommermonaten haben zu einem Anstieg der Zahlen von Verkehrsunfällen und Todesopfern auf Österreichs Straßen geführt. Im ersten Halbjahr 2007 waren 318 Todesopfer zu beklagen, berichtete der ÖAMTC. Im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres waren es mit 281 um 13 Prozent weniger. Die Zahl der Verletzten stieg um elf Prozent auf 17.679.
Nimmt man die Unfallzahlen bis Mitte August als Grundlage für den Jahresvergleich, ist wieder eine leicht fallende Tendenz erkennbar. "Seit Pfingsten sind die Zahlen wieder gleich bzw. sogar niedriger als 2006. Man kann also mit einem ähnlichen Ergebnis wie im vergangenen Jahr rechnen", erklärte Mario Rohracher, Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung.
Vor allem die Motorradfahrer haben diesen negativen Trend bei den Unfallzahlen ausgelöst. Die Anzahl der Todesopfer ist bei den Bikern im Vergleich zum Vorjahr um 65 Prozent angestiegen. In absoluten Zahlen wurden im ersten Halbjahr dieses Jahres 53 Biker getötet (2006: 32).
Besonders auffallend sind die vielen Todesopfer bei Unfällen auf Bahnübergängen. Bisher sind hier 22 Opfer zu beklagen. Das ist um eine Person mehr als im gesamten vergangenen Jahr. Die Zahl der getöteten Verkehrsteilnehmer auf den Autobahnen ist mit 36 Personen im Vergleich zu den 398 Getöteten im nachrangigen Straßennetz gering. (APA/red)
Apple10:56
Cook hält sich bedecktSchweigen zu Apple TV und iPhone 5. Verbesserung von Siri und Facebook-Integration angekündigt
Gumball 300015:49
'The Hoff' startete RennenDiesmal geht das "illegale" Straßenrennen quer durch Amerika und Kanada
Cyber-Attacke "Flame"16:25
Supervirus entschärftIranischer Minister Jawadi verkündet erfolgreiche Bekämpfung. Urheber Israel?
