Modern und schlicht - so wohnt Österreich:
Kostengünstige Möbel werden bevorzugt
- Stimmiges, einheitliches Bild in eigenen vier Wänden
- Das Wohnzimmer verschlingt oft am meisten Geld

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Die Österreicher bevorzugen schlichtes und modernes Design für ihr Eigenheim. Das Wohnzimmer ist der wichtigste Raum in den eigenen vier Wänden, deshalb wird dafür auch am tiefsten in die Geldtasche gegriffen, das ergab eine heute, Montag, veröffentlichte Umfrage des Immobilienportals FindMyHome.at.
Von den 3.110 Befragten bezeichneten 35 Prozent ihren Einrichtungsstil als modern, 24 Prozent bevorzugen es eher schlicht, während rund 20 Prozent angaben, elegant zu wohnen. Ländlicher und opulenter Einrichtungsstil sind laut Umfrage nicht mehr gefragt.
Wohnzimmer ist teuer
Das meiste Geld aus dem Einrichtungsbudget fließt in das Wohnzimmer, das für 37 Prozent der Befragten den wichtigsten Wohnraum darstellt und vor dem Schlafzimmer mit 22 Prozent und der Küche (18 Prozent) auf der Beliebtheitsskala rangiert. Nur sechs Prozent der Befragten möchten in das Arbeitszimmer investieren.
Alles muss zusammenpassen
Beim Einkauf neuer Möbel kommt es für 85 Prozent der Befragten vor allem auf ein stimmiges und einheitliches Bild in den eigenen vier Wänden an. 82 Prozent kaufen bevorzugt kostengünstige Möbel. Für drei Viertel ist auch die Qualität ein wesentlicher Faktor. Avantgardistisches Design hingegen ist bei nur 46 Prozent beliebt.
Wohnlich udn harmonisch
Harmonische Farbabstimmung und eine ansprechende Beleuchtung waren für mehr als 90 Prozent der Befragten ein wesentlicher Faktor bei der Einrichtungsplanung, auffällige Einzelstücke hingegen findet man bei nur 37 Prozent der österreichischen Haushalte. Besonders gerne werden die eigenen vier Wände mit Textilien (86 Prozent) und Pflanzen (80 Prozent) verschönert.
Öko-Muffel
Nur 66 Prozent der Befragten bevorzugen umweltverträgliche Holzprodukte gegenüber anderen Werkstoffen. Die ökologische Erzeugung stellt für 56 Prozent der Befragten ein Kaufkriterium dar. Nur die Hälfte der Befragten legt Wert auf heimische Produkte. (apa/red)
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