Vorwürfe wegen Meinl-Aktienrückkauf:
Laut Ex-Sprecher "Völlig sinnlose Aktion"
- "profil": Management war nur teilweise eingeweiht
- Mitarbeiter waren "zeitweise sehr überrascht"
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, geht der frühere Sprecher der börsenotierten Meinl European Land Limited (MEL), Francis Lustig, mit der MEL-Unternehmensführung hart ins Gericht. "Kollege Mantler und ich legen Wert auf die Feststellung, dass wir zurückgetreten sind. Wir haben dies getan, weil wir die aus unserer Sicht völlig sinnlose Rückkaufaktion nicht mittragen konnten", so Lustig gegenüber "profil".
Anscheinend war das Rückkaufprogramm innerhalb des Unternehmens nur wenigen Eingeweihten bekannt. Der nach wie vor im "MEL-Board of Directors" amtierende Wolfgang Lunardon: "Über den Umfang der Transaktionen waren wir zeitweise sehr überrascht." Der neue Kapitalmarktbeauftragte der Gesellschaft bestätigt lediglich, dass "der Kreis der informierten Personen überschaubar" gewesen sei. Bankier Julius Meinl V. wiederum weist die Verantwortung von sich: "Ich bekleide bei MEL keine Funktion. Ich führe eine Bank und kein Immobiliengeschäft. Daher konnte die Meinl Bank den Zertifikatsverkauf weder anordnen noch orchestrieren."
Die ganze Story lesen Sie im aktuellen "profil".

