Freitag, 31. August 2007

Chinesen wollen durch Milchgenuss größer werden: Dadurch Preise bei uns gestiegen

  • NÖM-Vorstand Berger: "Knappes und begehrtes Gut"

NÖM-Vorstand Berger hat in einem Zeitungsinterview erklärt, dass die höheren Milchpreise u.a. auf die gestiegene Nachfrage nach Milch in China zurückzuführen sind. Milch sei zu einem "knappen und begehrten Gut" geworden, italienische und bayerische Milchproduzenten wollen ihre Waren aus den österreichischen Regalen abziehen. Mit ein Grund sei die stärkere Nachfrage in Ostasien.

Die Chinesen seien im Schnitt zwei Zentimeter kleiner gewachsen als Japaner, weshalb die Regierung in China Pläne vorgelegt habe, "das mit Milch zu ändern", erläutert Berger. "Dass China von heute auf morgen derart auf den Milch-Zug aufgesprungen ist, hat uns alle überrascht", so Berger in "Österreich". Berger erwartet bei allen Milchprodukten Preiserhöhungen in der Höhe von acht bis zehn Prozent. Die Lieferanten der NÖM, die Bauern, erhalten um drei Cent mehr.

(apa/red)

31.8.2007 13:00