Montag, 27. August 2007

Genesung der Spanische Hofreitschule:
Nach finanziellen Troubles gehts bergauf

  • Im ersten Halbjahr 2007 Überschuss erzielt
  • Die Gesamtkosten 2006 wurden um 18 % gesenkt

Die Spanische Hofreitschule befindet sich wirtschaftlich auf dem Weg der der Genesung: Nach finaziellen Turbulenzen der letzten Jahre wurde das Ergebnis deutlich verbessert. Laut einer Aussendung der Hofreitschule wurden im ersten Halbjahr 2007 wurde sogar ein Überschuss von 195.000 Euro erzielt.

Finanzchef Manfred Wimmer zeigt sich äußerst zufrieden:
Die Geschäftsergebnisse haben sich im Vergleichszeitraum von 2005 auf 2006 um stolze 78 Prozent verbessert. Der Umsatz konnte 2006 an beiden Standorten (Wien und Piber) um insgesamt 21 Prozent gesteigert und dabei die Gesamtkosten um 18 Prozent gesenkt werden.

Der Trend hält an
Der Überschuss setzt demnach im laufenden Geschäftsjahr einen Trend fort: Bereits 2006 verlief das zweite Halbjahr überaus positiv, laut Wimmer mit ein Grund, warum der Gesamtverlust 2006, im Vergleich mit 2005, mit 821.000 Euro relativ niedrig ausgefallen ist. Im Jahr 2005 hatte die Hofreitschule mit einem Abgang von 3,9 Mio. Euro zu kämpfen.

Besucherstrom ungebremst
Auch die Besucherzahlen sind in der Hofreitschule in Wien bzw. in dem als "Lipizzanerwelt" neu gestalteten Bundesgestüt Piber in der Steiermark gestiegen. Registriert wurde eine Steigerung der Gäste in Wien um 25 Prozent, von 174.000 auf 219.000 Zuschauer im Jahr 2006. Noch größere Zuwächse konnte man in Piber verzeichnen: 49 Prozent mehr Publikum in Jahr 2006 und eine Steigerung im ersten Halbjahr 2007 um 21 Prozent auf 34.500 Besucher.

Pläne für das kommende Jahr
Für das kommende Jahr kündigt die Hofreitschule eine Neuorganisation der Ausbildung in Wien und Piber an. Zukünftig sollen die jungen Hengste in Piber eine Erstausbildung erhalten. In der Stallburg in Wien wird es weitere Verbesserungen der Haltungsbedingungen der Hengste geben, hieß es heute. weiters wird man sich bemühen den Stellenwert der Spanischen Hofreitsdchule in reiterlichen Fachkreisen zu erhöhen und nicht zu letzt die Kontakte zum internationalen Pferdesport wieder vermehrt zu pflegen.
(APA)

27.8.2007 18:15