Dienstag, 28. August 2007

Schachtjor Donezk brennt gegen Salzburg
auf Revanche: "Sind bessere Mannschaft"

  • Lucescu warnt: "Dürfen in keinen Konter laufen"

Schachtjor Donezk brennt auf das Entscheidungsspiel um den Einzug in die Gruppenphase der Champions-League. "Wir sind die bessere Mannschaft. Und das werden wir im zweiten Match zeigen", stellte Verteidiger Mariusz Lewandowski vor dem Rückspiel gegen Salzburg fest. "Diesmal werden wir treffen", versprach auch Mittelfeldspieler Dario Srna angesichts des Hinspiels, das die Ukrainer trotz teilweise klarer spielerischer Überlegenheit 0:1 verloren hatten.

Die Gäste aus der Mozartstadt müssen sich im Olympiskij-Stadion von Donezk auf einiges gefasst machen. Zudem hat Donezk-Coach Mircea Lucescu im Vergleich zum ersten Match gleich zwei hochkarätige Alternativen mehr. Nämlich die nun um 14 Tage länger integrierten Star-Einkäufe Cristiano Lucarelli und Nery Castillo, die das Offensivfeuerwerk der Orange-Schwarzen noch explosiver machen könnten. Castillo ist jedoch aufgrund eines Nasenbeinbruchs fraglich, am vergangenen Wochenende spielte der Mexikaner mit einer Gesichtsmaske.

Der rumänische Coach Lucescu stellt sich auf ein hartes Duell mit seinem italienischen Trainer-Freund Giovanni Trapattoni ein. "Das 0:1 aus dem Hinspiel ist für uns ein kompliziertes Resultat. Das wird ein echter Kampf, der möglicherweise erst in der Verlängerung oder im Elferschießen entschieden wird. Wir müssen treffen und zudem aufpassen, dass wir in keinen Konter laufen. Salzburg hat viel Erfahrung."

Donezk-Brasilianer als Hoffnung
Für jede Menge Gefahr im Salzburg-Strafraum dürfte auch wieder Brandao sorgen, der mit Ilsinho, Jadson und Fernandinho die Riege der Donezk-Brasilianer bildet. "Ich denke an nichts anderes als das Salzburg-Spiel. Wir sind bereit. Ich hoffe, dass wir die Erwartungen unserer Fans erfüllen können", meinte Brandao.

Auch Schlussmann Andrej Pjatow, der sich in Salzburg beim Elfmeter von Alexander Zickler knapp geschlagen geben musste, sieht für seine Truppe trotz des Rückstands noch alle Möglichkeiten. "Das Hinspiel hat uns nicht entmutigt. Wir haben die Chance, im Heimspiel alles umzudrehen. Wichtig ist, dass wir das Entscheidungsmatch zu Hause haben."

Mittelfeld-Routinier Igor Duljaj bremste nach dem 2:0 bei der Generalprobe am Samstag gegen Simferopol aber warnend ein wenig die Euphorie: "Das Spiel gegen Salzburg ist eine Herausforderung auf einem ganz anderen Level. Es wird sehr schwierig."

(apa/red)

28.8.2007 12:04