Donnerstag, 30. August 2007

Sturm Graz verkaufte Rabihou an Amiens: Kameruner wollte unbedingt aus Graz weg!

  • Foda hat Austrias Pichlmann als Ersatz im Visier
  • Neuer Fan-Artikel-Bus an Veranwortliche übergeben

Bundesligist SK Puntigamer Sturm Graz hat seinem Stürmer Amadou Rabihou die Freigabe erteilt und ihn ins Land des Fußball-Vize-Weltmeisters ziehen lassen. Die Steirer verkauften den Kameruner, der auf eigenen Wunsch Graz unbedingt hatte verlassen wollen und in sieben Liga-Spielen dreimal getroffen hatte, an den Zweitligisten SC Amiens. Von den Nordfranzosen erhielt Rabihou einen Zwei-Jahres-Vertrag.

Trainer Franco Foda stimmte dem Abgang mit der Auflage zu, Ersatz für den Afrikaner zu bekommen. Dabei hat der Deutsche vor allem den Austria-Angreifer Thomas Pichlmann als Wunschspieler im Visier. "Er ist kopfballstark und ein zentraler Stürmer", meinte Foda, der auf eine Einigung hofft, aber auch noch einige andere Namen, die er nicht verraten wollte, notiert hat.

"Das wäre für mich eine Perspektive, wieder auf die Erfolgsspur zu finden", meinte Pichlmann gegenüber der APA. Der Wiener hat nach einem Bänderriss im rechten Knöchel im Herbst 2006 drei Operationen hinter sich, aber zuletzt mit zwei Toren in zwei Spielen für die Austria-Amateure gezeigt, dass er fit ist. Der Vertrag mit der Austria läuft noch bis 2008.

In der T-Mobile-Bundesliga hat Pichlmann zuletzt im Frühjahr gespielt. "Wenn ich keine Chance bekomme, dann will ich weg. Und so wie das zuletzt gelaufen ist, habe ich nicht das Gefühl, dass Trainer Georg Zellhofer und Generalmanager Thomas Parits mit mir planen", sagte der 26-Jährige zu seiner aktuellen violetten Situation.

Rabihou ist weg, aber Neues im Verein schon da. In der Mercedes-Filiale in Graz-Kalsdorf wurde ein neuer Fan-Artikel-Bus (Wert ohne Einrichtung 30.000 Euro) übergeben, der den aktuellen Tabellensechsten nicht nur bei Heim-, sondern nun zu allen Auswärtsspielen "begleiten" wird.

Und die Vereinszeitung, die es seit 1968 gibt, wurde nun wieder von Sturm-News auf das alte Sturm-Echo umgetauft, als "Chefredakteur" fungiert seit 1970 Herbert Troger. Das Magazin mit einer Auflage von 6.500 Exemplaren erscheint sechs- bis achtmal in der Saison, kostet 1,50 Euro und für Abo-Besitzer keinen Cent.

(apa/red)

30.8.2007 13:24