300 Familien von Außenwelt abgeschnitten:
Alle Straßen von Hurrikan "Felix" zerstört
- Nahrungsmittel und dringende Medikamente fehlen
- Bürgermeister bittet Regierung um Hubschrauber
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Nach dem Durchzug von Hurrikan "Felix" sind im entlegenen Norden Nicaraguas rund 300 Familien von der Außenwelt abgeschnitten. Alle Straßen zu den Dörfern dort seien zerstört, erklärten die Behörden.
Informationen über die Lage in den Bergen erreichten die Hauptstadt Managua, nachdem mehrere Dorfbewohner auf der Suche nach Hilfe einen tagelangen Fußmarsch auf sich genommen hatten. Die Eingeschlossenen in der Nähe der Ortschaft Bonanza benötigten Nahrungsmittel, Wasser, Medikamente und Decken, sagten die Dorfbewohner den Rettungskräften. Viele Kinder seien krank. Der Bürgermeister von Bonanza, Manuel Sevilla, erklärte, der Hurrikan habe Bananen- und Zitrusplantagen zerstört. Er bat die Regierung, per Hubschrauber Hilfe zu schicken.
"Felix" hatte als Hurrikan der höchsten Kategorie 5 die Küste von Nicaragua erreicht. Schätzungen zufolge kostete der Sturm zwischen 40 und mehr als 100 Menschen das Leben.
(apa/red)
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