Sonntag, 2. September 2007

Sechs Tote durch Tropensturm "Henriette": Durch Erdrutsche ums Leben gekommen

  • Auch Erdbeben der Stärke 6,3 vor Mexikos Westküste
  • Könnte sich in nächsten Tagen zu Hurrican entwickeln

Bei Erdrutschen infolge des Tropensturms "Henriette" sind sechs Einwohner des mexikanischen Badeorts Acapulco getötet worden. Nach Behördenangaben starben ein Vater und seine zwei Kinder, als ein vom Regen gelockerter Felsbrocken auf ihr Haus in einem Armenviertel stürzte. Drei andere Kinder seien ebenfalls bei einem Erdrutsch ums Leben gekommen. "Henriette" bewegte sich nach ihrem Auftreffen auf der Küste mit schweren Regenfällen aufs offene Meer. Dort könnte der Sturm nach Berechnungen des US-Hurrikanzentrums in den nächsten Tagen Fahrt aufnehmen und sich zu einem Hurrikan entwickeln.

Erst in der vergangenen Woche war der erste Hurrikan der Saison, "Dean", über Mexiko hinweggefegt. Dabei kamen 13 Menschen ums Leben, die meisten ebenfalls durch Erdrutsche. In der Karibik gewinnt derzeit bereits der nächste Tropensturm, "Felix", an Kraft. Laut dem Hurrikan-Zentrum erreicht er voraussichtlich heute Hurrikan-Stärke.

Schweres Erbeben
Ein schweres Erdbeben erschütterte unterdessen die westmexikanische Küstenregion Sinaloa. US-Seismologen gaben die Stärke des Bebens mit 6,3 auf der Moment Magnitude Skala an. Sein Epizentrum lag demnach 59 Kilometer unter dem Meeresboden im Golf von Kalifornien, etwa 100 Kilometer südwestlich der Stadt Los Mochis. Über Schäden wurde zunächst nichts bekannt.

(APA/red)

2.9.2007 08:55