US-Koalition verzeichnet Erfolg: Mehr als 70 Extremisten in Afghanistan getötet
- Allein in Helmand zwei Dutzend Taliban getöttet
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Bei schweren Gefechten im Süden und Osten Afghanistans sind nach offiziellen Angaben mehr als 70 radikal-islamische Taliban-Kämpfer getötet worden. Wie ein Sprecher der US-geführten Koalitionstruppen sagte, starben allein bei Regay in der Region Musa Kala in der südlichen Provinz Helmand rund zwei Dutzend Taliban. Sie hatten eine Patrouille der afghanischen Armee und der Koalitionstruppen angegriffen. Diese forderte daraufhin Luftunterstützung an. Zuvor wurden in derselben Gegend sieben Aufständische getötet.
In der Provinz Ghasni lieferten sich in der Region Naw Abad afghanische Soldaten und Koalitionstruppen am Freitag ein schweres Gefecht mit Taliban-Kämpfern. Dabei wurden nach offiziellen Angaben 18 Taliban getötet. Weitere sechs seien festgenommen worden.
In der östlichen Provinz Nuristan nahe der Grenze zu Pakistan bombardierten die Koalitionsstreitkräfte drei mutmaßliche Stellungen der Taliban. Dabei wurden nach US-Militärangaben mehr als 20 Islamisten getötet. Ein Koalitionssoldat sei verwundet worden. Elf mutmaßliche Aufständische wurden gefangengenommen. Berichte über zivile Opfer lagen nicht vor. Im Bezirk Musa Kala, der seit mehreren Monaten in der Hand der Taliban ist, ist es in der vergangenen Woche immer wieder zu Kämpfen gekommen.
Am Samstagmorgen kam es zu Gefechten im Bezirk Zherai in der südlichen Provinz Kandahar. Dabei starben mehrere Taliban, wie es bei den NATO-geführten Truppen hieß.
Seit dem Frühjahr sind bei Kämpfen in Afghanistan mehr als 4.200 Menschen, zumeist Taliban, getötet worden.
(apa/red)
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