Neun Tote bei Zugunglück in Brasilien: In leer abgestellte Bahn gerast - 70 Verletzte
- Stunden nach Unglück noch Verletzte eingeklemmt
Bei einem schweren Zugunglück in einem Vorort der brasilianischen Millionenmetropole Rio de Janeiro sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen und etwa 70 weitere verletzt worden. Ein mit 850 Passagieren besetzter Vorortzug sei in der Gemeinde Nova Iguazu mit hoher Geschwindigkeit auf einen leer abgestellten Zug aufgefahren, teilte der Betreiber Supervia weiter mit.
Nach Angaben der Feuerwehr waren auch Stunden nach dem Unglück noch Verletzte in den Waggons eingeklemmt. Es gebe viele Schwerverletzte, sagte der Leiter der Rettungskräfte, Pedro Marco. Nach Angaben des Direktors von Supervia, Joao Gouveia, überlebten beide Lokführer den Unfall. Ihre Angaben würden die Untersuchung zur Ursache des Unglücks erleichtern, fügte er hinzu.
(apa/red)
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