Bush warnt vor "nuklearem Holocaust": Iran darf keine Atomwaffen entwickeln
- Vorgehen Teherans bedrohe Sicherheit überall
- Warb mit Rede bei Veteranen um Unterstützung
·IAEO & Iran einigen sich auf Atom-Zeitplan
Soll die Klärung offener Fragen vorantreiben
·Armee lockt Rekruten
mit saftigen Prämien
20.000 $ mehr als Jahres-
sold. 90% nehmen an
Dem Nahen Osten droht nach Einschätzung von US-Präsident George W. Bush ein "nuklearer Holocaust", wenn dem Iran die Entwicklung von Atomwaffen gelingt. Das aktive Streben des Iran nach einer Technologie, "die zu Atomwaffen führen könnte", drohe die schon jetzt für Gewalt und Instabilität und Gewalt bekannte Region unter den "Schatten eines nuklearen Holocaust" zu stellen, sagte Bush vor Veteranen im US-Bundesstaat Nevada.
Das Vorgehen des Iran bedrohe die Sicherheit von Staaten überall. Deshalb riefen die USA ihre Freunde und Verbündeten zu Wirtschaftssanktionen gegen das Land auf, um es zu isolieren. "Wir werden gegen diese Gefahr angehen, bevor es zu spät ist", sagte Bush.
Die USA verdächtigen den Iran, mit seinem Atomprogramm an der Entwicklung von Nuklearwaffen zu forschen, was Teheran aber bestreitet. Washington beschuldigt das Land zudem, schiitische Extremisten im benachbarten Irak zu unterstützen und damit die Gewalt zwischen Schiiten und Sunniten im Nachbarland weiter anzuheizen.
Bush wollte mit seiner Rede vor den Veteranen um Unterstützung für den US-Einsatz im Irak werben. In den USA und sogar in Bushs eigener republikanischer Partei wächst der Druck auf den Präsidenten, die US-Truppen aus dem Irak abzuziehen. Mitte September steht der mit Spannung erwartete Fortschrittsbericht des US-Oberbefehlshabers im Irak, General David Petraeus, und des US-Botschafters in Bagdad, Ryan Crocker, zum Vorgehen im Irak an.
(apa)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Erdbeben in Italien13:28
Österreich spürte BebenÜber 1.000 Menschen meldeten Erdstöße - sogar bis Linz und Wien spürbar
