Olmert und Abbas zu Zwei-Staaten-Lösung: Wurden lediglich Grundsatzfragen diskutiert
- Offenbar keine Gespräche über wichtige Einzelheiten
Israels Ministerpräsident Ehud Olmert und Palästinenser-Präsident Mahmoud Abbas haben ihr jüngstes Treffen ohne greifbares Ergebnis beendet. Beide Politiker hätten über Grundsatzfragen gesprochen, die zur Gründung zweier Staaten für zwei Völker führen sollten, sagte ein israelischer Regierungssprecher am Dienstag in Jerusalem. Abbas' Berater Saeb Erekat ergänzte, es sei nicht über Einzelheiten eines Palästinenser-Staates diskutiert worden.
Vor der Begegnung hatte Abbas zu schnellen und abschließenden Gesprächen über einen palästinensischen Staat gedrängt. Wenn sich die von den USA für den Herbst vorgeschlagene Nahost-Konferenz nur eine Erklärung von Grundsätzen zum Ziel setzen sollte, wäre das Treffen Zeitverschwendung, sagte Abbas im palästinensischen Fernsehen.
Bei ihrem vorangegangenen Treffen in Jericho waren sich beide Seiten uneins in der Frage, ob die Grundsätze auch die Klärung von Grenzfragen, des Status von Jerusalem und das Schicksal der palästinensischen Flüchtlinge umfassen sollten.
(apa)
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