Wenn der Helfer selber zum Opfer wird:
Arzt sitzt seit mehreren Tagen fest
- Rettungsaktion geht bereits in den dritten Tag
- Mediziner bleibt allen Widrigkeiten zum Trotz gefasst

Dutzende Retter arbeiten bereits seit 3 Tagen in Wellington/Neusseland daran, einen schwer verletzten Arzt aus einer Höhle zu bergen.
Der 40-jähriger Arzt war Samstag einer Höhle verunglückt und hatte sich dabei das Becken gebrochen.
Bisher war es aufgrund des engen Tunnerlsystems nicht möglich den Mann zu bergen.
"Die Rettung ist schwierig, da viele Passagen des langen Tunnelsystems äußert eng sind",so der Rettungleiter Hugh Flower gegenüber der neuseeländischen Medien. "Dort passe keine Trage durch. Die Retter müssen den Vereletzten deshalb vorsichtig durch diese Öffnung ziehen."
Retter muss selber gerettet werden
Der erfahrene Höhlenforscher, der selber als Retter bei Höhlenunfällen im Eisatz ist, war mit drei Freunden in der Höhle von Nelson westlich der Hauptstadt Wellington unterwegs, als er von einem herabfallenden Felsbrocken getroffen wurde. Seine zwei Begleiter brauchten sechs Stunden, bis sie zurück zum Eingang gelangten und sofort Alarm schlugen. Die ersten Retter erreichten den Arzt Stundfen später und gingen sofort dazu über ihn mit Schmerzmittel zu versorgen und eine Telefonleitung zu legen.
Arzt voller Zuversicht
Nach Angaben seiner Frau ist der Arzt gefasst und optimistisch, das die Rettung von Erfolg gekrönt sein wird und sie sich bald wieder in die Arme schließen werden können.
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